Warnstreik am Freiburger Uniklinikum: Patienten müssen mit Einschränkungen rechnen
Claudia HoffmannWarnstreik am Freiburger Uniklinikum: Patienten müssen mit Einschränkungen rechnen
Patienten des Universitätsklinikums Freiburg müssen am Dienstag, dem 19. Mai 2026, mit Einschränkungen rechnen, da sich Mitarbeiter an einem ganztägigen Warnstreik beteiligen. Die von der Gewerkschaft ver.di organisierte Arbeitsniederlegung ist Teil der laufenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst. Zwar bleiben einige Leistungen aufrechterhalten, doch sind mit Verzögerungen und Ausfällen in weiten Teilen des Klinikbetriebs zu rechnen.
Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten des Universitätsklinikums zum Streik aufgerufen. In der Folge könnten planbare Eingriffe und ambulante Termine verschoben werden. Betroffene Patienten werden direkt informiert, falls ihre Termine storniert werden müssen.
Die Notfallversorgung bleibt uneingeschränkt gewährleistet. Intensivmedizin, dringende Operationen sowie zentrale Abteilungen wie Geburtshilfe, Onkologie und Kinderheilkunde arbeiten ohne Unterbrechung weiter. Die Klinikleitung betont, dass lebenswichtige medizinische Leistungen während des Streiks durchgehend verfügbar bleiben.
Die Verantwortlichen bitten die Bevölkerung, die Notaufnahme nur bei echten Notfällen aufzusuchen. Wo möglich, sollten Patienten andere Krankenhäuser aufsuchen, um die Belastung am Streikstandort zu verringern.
Durch den Ausstand kommt es für viele Patienten zu Verzögerungen und Terminverschiebungen. Betroffene werden individuell über Änderungen informiert. Kritische und notfallmedizinische Bereiche bleiben jedoch voll besetzt und funktionsfähig.






