Wattif EV übernimmt Mer-Netzwerk und baut Ladeinfrastruktur in Norwegen aus
Claudia HoffmannWattif EV übernimmt Mer-Netzwerk und baut Ladeinfrastruktur in Norwegen aus
Wattif EV übernimmt norwegisches Geschäftskundennetzwerk von Mer und baut Ladeinfrastruktur aus
Mit der Übernahme des norwegischen Geschäftskundenportfolios von Mer erweitert Wattif EV sein Ladestationen-Netzwerk und stärkt damit seine Position auf dem nordischen Markt. Der Deal untermauert die Wachstumspläne des Unternehmens. Führungskräfte bezeichnen die Akquisition als entscheidenden Schritt, um den Fokus auf gewerbliche Kunden weiter zu schärfen.
Die Übernahme folgt auf ein starkes Finanzjahr 2026: Wattif verzeichnete im Ladegeschäft ein Wachstum von 85 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und erzielte in der nordischen Region erstmals ein positives EBITDA. CEO Andreas Strand bezeichnete dies als wichtigen Meilenstein und Beleg für den Erfolg der Unternehmensstrategie.
Aktuell verwaltet Wattif EV mehr als 60.000 Ladestationen in seinen Märkten. Celine Troye Hopsdal, Geschäftsführerin von Wattif Nordics, erklärte, die Übernahme passe perfekt in die Wachstumspläne und stärke die Präsenz bei Geschäftskunden.
In Deutschland steigt die Nachfrage nach Ladeinfrastruktur rasant an. Lukas Littmann, Geschäftsführer der Wattif Europe GmbH, verwies auf das wachsende Interesse von Immobilienunternehmen, Betrieben mit eigenen Standorten und Fuhrparkmanagern. Mit einem optimierten Portfolio und klarer strategischer Ausrichtung sieht sich das Unternehmen gut aufgestellt, um in ganz Europa weiter profitabel zu wachsen.
Die Übernahme des norwegischen Geschäftskundenportfolios von Mer erweitert nicht nur das Netzwerk und die Kundschaft von Wattif EV. Nach einem erfolgreichen Start ins Jahr 2026 und einer wachsenden Ladeinfrastruktur will das Unternehmen seinen Schwung nutzen. Der Schritt spiegelt zudem den allgemeinen Trend auf dem europäischen E-Auto-Markt wider, wo die Nachfrage nach zuverlässigen Ladelösungen weiterhin stark zunimmt.






