"Inhaltlich sehr gut": Fritz lobt Werder-Trainer Thioune - Werder Bremen kämpft sich mit Thiounes Taktik aus der Krise
Werder Bremen hat mit drei Siegen in den letzten vier Bundesliga-Spielen die Hoffnungen auf den Klassenerhalt deutlich gestärkt. Der knappe 1-0-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg bescherte dem Team nun einen sieben Punkte umfassenden Vorsprung auf die Abstiegsränge. Vereinsverantwortliche führen den Aufschwung vor allem auf die taktischen Anpassungen von Cheftrainer Daniel Thioune zurück.
Thioune übernahm in dieser Saison das Zepter, nachdem die schwierige Spielzeit 2023/24 unter anderem von einem Leistungsträger mit nur sechs Toren geprägt war. Sein Ansatz zeigte sofort Wirkung – etwa durch die flexible Raute im Mittelfeld, die sich im Spiel gegen den FC St. Pauli als erfolgreich erwies. Auch in jüngsten Partien verbesserten sich die offensiven Leistungen merklich, wie die hohen erwarteten Tore (xG) im Duell mit Heidenheim belegen.
Doch die Konstanz fehlt weiterhin. Die deutliche 0:2-Niederlage gegen Mainz offenkundigte nach wie vor bestehende Probleme bei der Chancenverwertung. Dennoch ernten Thiounes Trainingseinheiten unter der Woche Lob für ihre klare Ausrichtung, die den Spielern praktische Lösungen für den Platz an die Hand gibt.
Sportdirektor Clemens Fritz unterstützt die Arbeit des Trainers und hebt dessen starke Kommunikation sowie taktisches Gespür hervor. Gleichzeitig warnt er die Mannschaft jedoch vor Nachlässigkeit und betont, dass weitere Punkte nötig seien, um den Bundesliga-Verbleib endgültig zu sichern.
Der Sieg gegen Wolfsburg katapultierte Werder Bremen in eine deutlich bessere Position als noch zu Saisonbeginn. Mit sieben Punkten Abstand auf den Relegationsplatz rückt nun die Aufgabe in den Fokus, diesen Vorsprung zu verteidigen. Die aktuelle Formkurve spricht dafür, dass Thiounes Methoden greifen – auch wenn die Herausforderung der Beständigkeit weiterhin besteht.






