Weststadt bekommt neues Kita-Zentrum – doch erst 2030 steht die Tür offen
Lea HerrmannWeststadt bekommt neues Kita-Zentrum – doch erst 2030 steht die Tür offen
Weststadt leidet unter massivem Betreuungsplatzmangel – 84 Krippeplätze und 63 Kindergartenplätze fehlen
Die Versorgungsquote im Stadtteil liegt deutlich unter den städtischen Zielvorgaben. Nun soll ein neues Kinderbetreuungszentrum in der Unstrutstraße Abhilfe schaffen.
Die geplante Einrichtung entsteht in der Nähe der bestehenden Kitas in der Ilmenaustraße und am Muldeweg. Sie wird drei Krippengruppen, eine inklusive Gruppe sowie eine Kindergartengruppe beherbergen. Zudem ist ein 50 Quadratmeter großer Speisebereich vorgesehen.
Die Stadt hat ein räumliches Konzept für das Vorhaben vorgelegt, das in modularer Serienbauweise umgesetzt werden soll. Dieses Verfahren dient als Pilotprojekt für künftige Bauvorhaben und ist mit Kosten von maximal 10 Millionen Euro veranschlagt. Stimmt der Verwaltungsausschuss dem Plan am 17. Juni 2026 zu, könnten die Bauarbeiten 2028 beginnen. Die Fertigstellung ist für 2030 avisiert.
Betrieben wird die neue Kita vom Caritasverband Braunschweig, der die Betreuung der bald schließenden Kita St. Kjeld übernimmt. Weststadt verzeichnet aktuell die höchste Nachfrage nach Kinderbetreuungsplätzen aller Stadtteile – für viele Familien hat das Projekt daher hohe Priorität.
Ziel des Vorhabens ist es, den dringenden Bedarf an Betreuungsplätzen in Weststadt zu decken. Bei einer Genehmigung würde die neue Einrichtung bis zum Ende des Jahrzehnts Dutzenden Kindern zusätzliche Kapazitäten bieten. Zudem könnte die modulare Bauweise zum Vorbild für künftige Kita-Neubauten in der Stadt werden.






