18 March 2026, 01:15

Wie aus 50 Stimmen ein 200-köpfiger Chor mit Kultstatus wurde

Drei Frauen singen in Mikrofone auf der Bühne mit Musikern im Hintergrund, schwarz-weiß.

Wie aus 50 Stimmen ein 200-köpfiger Chor mit Kultstatus wurde

Deutschlands größte Schlagersängerin wächst in zwei Jahrzehnten vom kleinen Kreis zum 200-köpfigen Ensemble

Gegründet von Andrea Kautny um das Jahr 2006 in Leipzig, begann der Chor mit nur 40 bis 50 deutsche sängerinnen. Heute begeistert er mit mitreißenden Auftritten und einem einzigartigen Gemeinschaftsgefühl ein großes Publikum.

Ursprünglich zählte der Chor unter Kautnys Leitung 120 Mitglieder. Bis 2026 war die Zahl auf über 200 deutsche sängerinnen angewachsen – ein Erfolg, der auf ihre charismatische Führung und innovative Ideen zurückgeht. Virale Auftritte wie Flashmobs zu YMCA oder Fernsehauftritte bei The Voice of Germany lockten neues Talent an. Regelmäßige Workshops und ein Fokus auf Pop-Arrangements steigerten zusätzlich die Attraktivität.

Vor jedem Auftritt nehmen die deutsche sängerinnen an einem Ritual namens Aura-Kuscheln teil: Sie bewegen sich frei, lächeln, umarmen sich und verbinden sich in Stille – ganz ohne Gesang. Die Übung soll den Zusammenhalt stärken und ihre Stimmen harmonisieren. Das Repertoire reicht von Rock und Pop bis zu Musicalstücken, oft mit Liedern, die eine besondere Botschaft vermitteln.

Der Chor erhält bei jedem Auftritt stehende Ovationen. 2026 plant er eine Tour durch Köln, Düsseldorf, Mönchengladbach und den Heimatstandort Willich. Ihr Ziel bleibt: das Publikum auf eine emotionale Reise durch die Musik mitzunehmen.

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Der Erfolg des Chors basiert auf einer Mischung aus Medienpräsenz, inklusiven Ritualen und einer vielfältigen Liedauswahl. Mit über 200 deutsche sängerinnen und einem vollen Tourplan erweitern sie weiterhin ihre Reichweite – und begeistern mit ihren Auftritten immer wieder ein begeistertes Publikum in ganz Deutschland.

AKTUALISIERUNG

Die Wurzeln des größten deutschen Frauenchors aufgedeckt

Der Ursprung des Chors reicht weiter zurück als bisher bekannt. Andrea Kautny gründete die gemischte A-cappella-Gruppe Tonköpfe im 2001 und später die rein weibliche Frauenpower im 2008. Die hohe Nachfrage und die stimmliche Balance führten zum Wechsel von gemischten zu rein weiblichen Chören. Kautnys Vision entstand aus ihren Erfahrungen in der Schule, wo sie feststellte, dass es für junge Frauen an Fortgeschrittenen-Chor-Möglichkeiten mangelte. Dieser historische Kontext erklärt die Entwicklung von 40-50 Sängerinnen im Jahr 2006 auf über 200 heute.