28 March 2026, 14:18

Wirtz glänzt mit Vierfach-Pack – doch ein 18-Jähriger stiehlt die Show gegen die Schweiz

Gruppe von Fußballspielern in Uniformen, die auf einem Feld mit einem "Ligue 1"-Schild im Hintergrund jubeln.

Wirtz glänzt mit Vierfach-Pack – doch ein 18-Jähriger stiehlt die Show gegen die Schweiz

Deutschlands Nationalmannschaft lieferte ein mitreißendes Spiel gegen die Schweiz ab und drehte trotz zweifachen Rückstands ein moralisch wertvolles Ergebnis heraus. Florian Wirtz glänzte mit zwei Toren und zwei Vorlagen und unterstrich damit einmal mehr seinen Platz unter den weltbesten Fußballern. Doch der größte Überraschungsmoment kam von einem 18-jährigen Debütanten, der einen etablierten Star in den Schatten stellte – ein Spiel, das Deutschlands sich wandelnde Zukunft andeutet.

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Die Partie begann mit einer frühen Führung der Schweiz, doch die deutsche Elf kämpfte sich mit beeindruckender Resilienz zurück. Wirtz dominierte das Geschehen und widerlegte mit einer Offensiv-Meisterleistung alle Kritiker. Sein Trainer Julian Nagelsmann lobte später seine technische Klasse, Arbeitsmoral und Führungsqualitäten und bezeichnete ihn als einen Spieler, der "für eine lange Karriere an der Weltspitze bestimmt" sei.

In der Defensive hatte Nico Schlotterbeck zunächst Schwierigkeiten, steigerte sich aber im Verlauf der Partie. Nagelsmann zeigte Verständnis und verwies auf die Herausforderungen des Hochleistungssports. Angelo Stiller hingegen blieb im Mittelfeld unbeständig und konnte sein Spiel nicht durchgängig aufzwingen.

Einer der größten Überraschungsmomente des Abends war Lennart Karl, der 18-jährige Flügelstürmer, der sein Länderspiel-Debüt gab. Als er in der 63. Minute für Leroy Sané eingewechselt wurde, verpasste er der Offensive neuen Schwung: Vier defensive Aktionen, 83 Prozent gewonnene Zweikämpfe – eine Bilanz, die Sané (eine defensive Aktion, 29 Prozent Zweikampfquote in 63 Minuten) deutlich in den Schatten stellte. Mit drei Torvorlagen unterstrich Karl sein Potenzial und könnte die Angriffsoptionen der DFB-Elf nachhaltig verändern.

Auch Kai Havertz kehrte nach 16 Monaten Pause zurück und wurde von Nagelsmann wieder als offensiver Dreh- und Angelpunkt eingesetzt. Seine Erfahrung bereicherte eine Mannschaft, die ohnehin vor jungem Talent nur so sprüht. Die Rückkehr von Jamal Musiala zur vollen Fitness stärkt zudem die WM-Hoffnungen 2026 und gibt dem Mittelfeld zusätzliche Kreativität.

Nach dem Spiel belohnte Nagelsmann die Mannschaft mit Freizeit in Stuttgart. Die Spieler trafen sich später zu einer Regenerationssession im Stadion des SC Freiburg, bevor ein Mannschaftsabendessen in Baden-Württemberg die Einheit vor den kommenden Aufgaben festigte.

Deutschlands Aufholjagd gegen die Schweiz war eine Demonstration von individueller Klasse und kollektivem Willen. Wirtz' herausragende Leistung und Karls fulminantes Debüt wecken Zuversicht, während Nagelsmanns Balancieren zwischen Erfahrung und Nachwuchs den Kurs stabil hält. Mit Rückkehrern in Bestform und verletzungsfreien Schlüsselspielern blickt die Mannschaft nun selbstbewusst auf die WM 2026.

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