15 April 2026, 20:15

Zeitumstellung 2026: Wie sie Löhne und Arbeitszeiten durcheinanderbringt

Plakat mit schwarzem Hintergrund, das "Northwestern Pacific California Official Time Schedule" in weißer Schrift anzeigt.

Zeitumstellung 2026: Wie sie Löhne und Arbeitszeiten durcheinanderbringt

2026 gibt es zweimal Zeitumstellung – mit Folgen für Arbeitszeiten und Löhne

Im Jahr 2026 werden die Uhren zweimal umgestellt, was sich auf die Arbeitszeiten und die Bezahlung vieler Beschäftigter auswirkt. In der Nacht vom 28. auf den 29. März springt die Uhr von 1:59 Uhr direkt auf 3:00 Uhr – eine Stunde wird übersprungen, wenn die britische Sommerzeit beginnt. Am 24. und 25. Oktober werden die Uhren dann wieder uma eine Stunde zurückgestellt. Diese Veränderungen werfen Fragen zu Löhnen und Arbeitsbedingungen für verschiedene Beschäftigtengruppen auf.

Um 1:59 Uhr am 29. März springt die Zeit auf 3:00 Uhr, die Nacht wird also um eine Stunde kürzer. Arbeitgeber dürfen von ihren Mitarbeitenden nicht einfach verlangen, diese verlorene Stunde nachzuarbeiten. Allerdings hängt die Auswirkung auf den Lohn davon ab, wie die Beschäftigten bezahlt werden. Wer ein festes Monatsgehalt erhält, spürt keine Veränderung. Bei Stundenlöhnen könnte der Verdienst jedoch sinken – es sei denn, der Arbeitsvertrag oder betriebliche Regelungen sehen etwas anderes vor.

Wenn die Uhren im Oktober zurückgestellt werden, dürfen Arbeitgeber ihre Teams auffordern, eine zusätzliche Stunde zu arbeiten, um den Betrieb reibungslos aufrechtzuerhalten. Das ist zulässig, sofern es Verträge, Tarifvereinbarungen oder interne Richtlinien vorsehen. Viele Unternehmen haben ein berechtigtes Interesse daran, in dieser Phase durchgehend zu arbeiten.

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Die Regeln unterscheiden sich je nach Zeitumstellung: Im Frühjahr können Beschäftigte nicht gezwungen werden, die fehlende Stunde auszugleichen. Im Herbst hingegen müssen sie unter Umständen länger bleiben, wenn ihr Vertrag dies erlaubt.

Während die Umstellung im März die Nacht verkürzt, verlängert die Veränderung im Oktober sie. Arbeitgeber müssen sich bei der Frage, ob Überstunden geleistet werden müssen, an bestehende Vereinbarungen halten. Für Stundenlöhnende könnte die Frühjahresumstellung ohne entsprechende Schutzklauseln zu einem leichten Lohnverlust führen.

Quelle