"Zwei Festungen" gewinnt Goldene Feder für grenzenloses Videoprojekt zwischen Brest und Wladiwostok
Claudia Hoffmann"Zwei Festungen" gewinnt Goldene Feder für grenzenloses Videoprojekt zwischen Brest und Wladiwostok
Ein bahnbrechendes Videoprojekt, das Wladiwostok und Brest verbindet, hat in diesem Jahr den Hauptpreis der Goldenen Feder von Primorje gewonnen. Die Verleihung fand am 18. März im Nationalen Zentrum Russland in Wladiwostok statt. Der Wettbewerb zelebriert herausragende journalistische Leistungen und würdigt die Arbeit begabter Medienfachleute aus der gesamten Region.
Der prämierte Beitrag Zwei Festungen: Brücken durch Zeit und Raum belegte den ersten Platz in der Kategorie Videoreportage des Jahres. Im Mittelpunkt steht das Leben von Dmitri Karbyschew, einer historischen Persönlichkeit mit engen Bezügen zu beiden Städten. Um die Verbindung zwischen den Orten zu vertiefen, organisierte das Team eine symbolische Staffelübergabe der Marinefestungsflagge von Wladiwostok nach Brest.
Die Produktion war von Anfang an mit großen Herausforderungen konfrontiert. Die 7.000 Kilometer Entfernung und die siebenstündige Zeitverschiebung zwischen den beiden Standorten erschwerten die Koordination erheblich. Dennoch strebten die Macher eine fast live übertragene Sendung an, die klassisches Fernsehstorytelling mit modernen Videokonferenz-Techniken verband.
Ein großes Team aus Fachleuten trieb das Projekt voran. Zu den wichtigsten Mitwirkenden zählten Dmitri Kamanin, Jana Romanjuk und Danil Makarytschew, deren Arbeit besonders gewürdigt wurde. Ihr Einsatz sorgte dafür, dass das fertige Werk sowohl historische Tiefe als auch technische Präzision bewahrte.
Die Auszeichnung unterstreicht, wie innovatives Storytelling geografische Grenzen überwinden kann. Der Erfolg des Projekts betont zudem die wachsende Bedeutung des kollaborativen Journalismus bei der Bewahrung gemeinsamer Geschichte. Die Veranstalter hoffen, dass es künftige Werke inspiriert, die durch kreative Medienformate Distanzen überbrücken.






