02 May 2026, 08:13

Aldi Süd trennt sich vom Luxushotel Öschberghof – und setzt auf Kernkompetenzen

Altes Foto eines großen Raums mit Tischen, Stühlen, Kronleuchtern und Fenstern, beschriftet mit "Sale a Manger, Grand Hotel" links.

Aldi Süd trennt sich vom Luxushotel Öschberghof – und setzt auf Kernkompetenzen

Aldi Süd verkauft Luxushotel Öschberghof an die Gustav-Zech-Stiftung

Der Verkauf ist Teil der Strategie des Handelskonzerns, sich stärker auf sein Kerngeschäft im Lebensmitteleinzelhandel zu konzentrieren. Das seit den 1970er-Jahren im Besitz von Aldi Süd stehende Hotel bleibt unter der neuen Eigentümerschaft in Betrieb.

Der Öschberghof gehört seit fast 50 Jahren zum Portfolio von Aldi Süd. Im Jahr 2024 erzielte das Haus einen Umsatz von 30,7 Millionen Euro. Trotz des Verkaufs sollen sich die täglichen Abläufe im Hotel nicht ändern.

Die Zech-Gruppe wird nach Abschluss der Transaktion die Geschäftsführung übernehmen. Der aktuelle Geschäftsführer Michael Artner soll sein Amt behalten. Bevor der Deal vollzogen werden kann, steht jedoch noch die Genehmigung durch die Kartellbehörden aus.

Parallel dazu führt Aldi Süd an anderer Stelle Umstrukturierungen durch. Das Unternehmen baut Stellen ab, insbesondere in Bereichen wie Aldi DX, und verlagert mehr Funktionen an seinen Hauptsitz in Salzburg. Der Verkauf des Öschberghofs passt in diese umfassendere Neuausrichtung.

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Unter der Führung der Zech-Gruppe wird der Öschberghof seinen Betrieb fortsetzen. Mitarbeiter und Management bleiben voraussichtlich im Amt, sodass mit möglichst wenig Veränderungen zu rechnen ist. Für Aldi Süd markiert der Verkauf einen weiteren Schritt hin zur Abkehr von Nicht-Einzelhandelsvermögen.

Quelle