20 March 2026, 14:13

Bechtle strebt bis 2030 zehn Milliarden Euro Umsatz an – trotz Chipkrise

Nahaufnahme einer Computermotherboard mit einem Speicherchip, der mit Text beschriftet ist und auf einer weißen Oberfläche ruht.

Knappheit an Speicherchips behindert Bechtles Pläne für 2026 - Bechtle strebt bis 2030 zehn Milliarden Euro Umsatz an – trotz Chipkrise

Bechtle setzt sich ehrgeiziges Ziel: 10 Milliarden Euro Umsatz bis 2030

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der IT-Dienstleister Bechtle, der Behörden und Unternehmen mit PCs und Netzwerkhardware beliefert, hat sich ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Bis 2030 soll das Gesamtgeschäftsvolumen auf 10 Milliarden Euro steigen. Trotz Marktchancen und -herausforderungen verzeichnete das Unternehmen 2025 ein Umsatzwachstum. Allerdings fallen die Gewinnprognosen für 2026 aufgrund anhaltender Lieferengpässe bei Speicherchips verhalten aus.

Im Jahr 2025 stieg das Gesamtgeschäftsvolumen von Bechtle um über 8 Prozent auf 8,6 Milliarden Euro. Der Umsatz erreichte 6,4 Milliarden Euro – ein Plus von fast 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig sank der Gewinn vor Steuern um 6 Prozent auf 324,2 Millionen Euro, was auf schrumpfende Margen zurückzuführen ist.

Für 2026 erwartet das Unternehmen ein Umsatz- und Vorsteuerergebniswachstum zwischen 0 und 5 Prozent. Vorstandsvorsitzender Thomas Olemotz zeigt sich zurückhaltend und verweist auf die Unsicherheiten im Speicherchip-Markt als entscheidenden Faktor. Nach dem Ende des Homeoffice-Booms war die globale Nachfrage nach diesen Chips 2023 eingebrochen, doch die Expansion KI-gestützter Rechenzentren hat seitdem zu höheren Preisen geführt.

Langfristig setzt Bechtle auf stetiges Wachstum. Das Ziel von 10 Milliarden Euro bis 2030 entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Steigerung von knapp 4 Prozent. Trotz der Volatilität in den Lieferketten sieht sich das Unternehmen gut positioniert, um von der wachsenden Nachfrage nach KI-Infrastruktur und Rechenzentrumshardware zu profitieren.

Das Wachstum 2025 unterstreicht Bechtles Widerstandsfähigkeit in einem sich wandelnden Markt. Die vorsichtige Prognose für 2026 spiegelt die anhaltenden Lieferengpässe – insbesondere bei Speicherchips – wider. Mit KI und Rechenzentren als Treiber zukünftiger Nachfrage will Bechtle diese Chancen nutzen und gleichzeitig eine stabile Expansion vorantreiben.

Quelle