Bergisch Gladbach stärkt Inklusion mit erweitertem Beirat und neuem Aktionsplan
Nina BauerBergisch Gladbach stärkt Inklusion mit erweitertem Beirat und neuem Aktionsplan
Bergisch Gladbach erweitert Inklusionsbeirat für bessere Repräsentation der Stadtbevölkerung
Der Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach ist erweitert worden, um die vielfältige Stadtgesellschaft besser abzubilden. Die Gruppe zählt nun 13 Mitglieder – eines mehr als zuvor – und umfasst erstmals auch Vertreterinnen und Vertreter mit Lernbehinderungen. Bei den jüngsten Wahlen übernahm Katharina Kaul den Vorsitz, während Uta Vossebrecker zu ihrer Stellvertreterin gewählt wurde.
Die Vergrößerung des Gremiums folgt einem Beschluss, die Mitgliedschaft noch vor 2023 auszuweiten. Bisher bestand der Beirat aus zwölf Personen, doch durch die aktuellen Änderungen steigt die Zahl auf 13, was eine breitere Vertretung ermöglicht. Zum ersten Mal sind nun auch Menschen mit Lernbehinderungen im Beirat vertreten.
Auch in der Führung gab es Veränderungen: Bei einer kürzlichen Sitzung wurde Katharina Kaul, die das Katholische Jugendamt vertritt, zur neuen Vorsitzenden gewählt. Uta Vossebrecker von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule übernahm die Position der stellvertretenden Vorsitzenden. Beide werden die Arbeit des Beirats in den kommenden Jahren leiten.
Ebenfalls in derselben Sitzung wurde der aktualisierte Aktionsplan Inklusion verabschiedet. Das Dokument geht nun an den Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) zur Prüfung, bevor es abschließend vom Stadtrat genehmigt werden muss.
Um seinen Einfluss zu stärken, hat der Inklusionsbeirat Vertreter in zentrale Ausschüsse des Stadtrats entsandt. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Bedürfnisse und Perspektiven von Menschen mit Behinderungen bei wichtigen Entscheidungen berücksichtigt werden. Zudem hat sich der Beirat verpflichtet, in seinen Unterlagen – einschließlich des neuen Aktionsplans – eine klarere und zugänglichere Sprache zu verwenden.
Der erweiterte Inklusionsbeirat wird sich künftig für mehr Barrierefreiheit und Repräsentation in Bergisch Gladbach einsetzen. Mit dem überarbeiteten Aktionsplan, einer verständlicheren Kommunikation und den neuen Ausschussrollen soll die Sichtweise von Menschen mit Behinderungen stärker in die lokale Politik einfließen. Als nächster Schritt stehen die Zustimmung des ASWDG und die endgültige Beschlussfassung durch den Stadtrat an.






