Berliner Großprozess: Drei Männer wegen 5,6-Millionen-Coup vor Gericht
Paul WagnerBerliner Großprozess: Drei Männer wegen 5,6-Millionen-Coup vor Gericht
Spektakulärer Prozess in Berlin: Drei Männer wegen 5,6-Millionen-Euro-Diebstahls angeklagt
Vor dem Landgericht Berlin hat ein aufsehenerregender Prozess gegen drei Männer begonnen, die beschuldigt werden, im Dezember 2025 insgesamt 5,6 Millionen Euro von einem Geldtransportunternehmen gestohlen zu haben. Die Verhandlung wurde am Dienstag, dem 1. März 2026, eröffnet und soll voraussichtlich bis Ende April dauern. Laut Staatsanwaltschaft erfolgte der Raub im Dezember 2025, wobei die Beute anschließend an verschiedenen Orten versteckt wurde.
Die drei Angeklagten – 28, 29 und 37 Jahre alt – sollen den Coup am 21. Dezember 2025 geplant und durchgeführt haben. Zwei von ihnen waren zum Zeitpunkt der Tat bei dem betroffenen Unternehmen beschäftigt, was den Verdacht eines "Inside-Jobs" verstärkt. Nach dem Überfall wurde das gestohlene Geld aufgeteilt und an mehreren Verstecken deponiert.
Die Staatsanwaltschaft beantragt die Einziehung von bereits beschlagnahmten 2,1 Millionen Euro. Zudem fordert sie die Aberkennung weiterer 3,4 Millionen Euro, die mutmaßlich aus der Straftat stammen. Bisher fanden zwei Verhandlungstage statt; weitere Termine sind bis zum 28. April 2026 angesetzt. Das Gericht wird Beweise prüfen, die die Angeklagten mit der Tat in Verbindung bringen, darunter ihre angebliche Rolle bei Planung und Ausführung des Tresoreinbruchs.
Bei einer Verurteilung drohen den Männern empfindliche Strafen, darunter der Verlust aller sichergestellten und versteckten Gelder. Der Prozess wird zeigen, ob die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft zutreffen, wonach es sich um einen koordinierten Diebstahl durch Insider handelte. Ein Urteil wird für Ende April 2026 erwartet.






