Hertha BSCs Aufstiegsträume platzen nach Roter Karte und teurem Remis
Hertha BSCs Aufstiegschancen in die Bundesliga erleiden schweren Dämpfer nach teurem Remis gegen Eintracht Braunschweig
Die Hoffnungen von Hertha BSC auf die Rückkehr in die Bundesliga haben einen herben Rückschlag erlitten, nachdem das Team ein kostspieliges Unentschieden gegen Eintracht Braunschweig kassierte. Zudem sah Abwehrspieler Kennet Eichhorn in der Partie die Rote Karte und wurde vom DFB-Sportgericht für zwei Spiele gesperrt.
Der Vorfall ereignete sich in der 73. Minute, als Eichhorn mit gestrecktem Bein und hohem Einsteigen gegen Braunschweigs Florian Flick gröblich foulte. Der Schiedsrichter zeigte umgehend Rot, und der Videobeweis bestätigte die Entscheidung im Nachhinein. Herthas Sportdirektor Benjamin Weber räumte ein, dass die Feldverweisung berechtigt gewesen sei.
Eichhorns Sperre zwingt ihn, die anstehenden Spiele gegen Holstein Kiel und den 1. FC Magdeburg ausfallen zu lassen. Der Rückschlag kommt zu einem kritischen Zeitpunkt für die Berliner, die nun mit sieben Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz nur noch vier Saisonpartien vor sich haben.
Das Remis gegen Braunschweig verschärfte die Aufstiegsnöte weiter und lässt dem Klub kaum Spielraum für Fehler in den verbleibenden Begegnungen. Ohne den gesperrten Eichhorn und mit schwindenden Aufstiegsträumen steht Hertha BSC in den letzten Wochen vor einer kaum zu bewältigenden Aufgabe. Die Mannschaft muss nun versuchen, möglichst viele Punkte ohne einen ihrer Leistungsträger in der Abwehr zu holen. Da das DFB-Urteil keine Berufung zulässt, bleibt die Sperre endgültig bestehen.






