02 May 2026, 10:16

Chaos beim "Revolutionären 1. Mai": Tausende stecken in Berlin fest

Eine große Gruppe von Menschen marschiert eine baumbestandene Straße in Berlin entlang, mit Kameras in der Hand, vor einem Gebäude und einem klaren Himmel.

Chaos beim "Revolutionären 1. Mai": Tausende stecken in Berlin fest

Berliner „Revolutionärer 1. Mai“: Demonstration startet mit Verzögerungen und Chaos

Am Mittwoch geriet die jährliche „Revolutionäre Maidemonstration“ in Berlin ins Stocken. Fast 50.000 Menschen versammelten sich zum Tag der Arbeit, doch der Demonstrationszug kam auf den überfüllten Straßen nur langsam voran. Innensenatorin Iris Spranger (SPD) bestätigte, dass die Veranstaltung trotz der chaotischen Verhältnisse bisher friedlich verlief.

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Die Kundgebung begann mit großer Beteiligung, doch bereits zu Beginn stockte der Marsch. Tausende Feiernde füllten die Straßen in Kreuzberg, blockierten die Route und zwangen die Teilnehmenden zu langen Wartezeiten. Augenzeugen berichteten, bis zu einer halben Stunde regungslos gestanden zu haben, bevor es weiterging.

Am frühen Nachmittag hatte die Spitze des Zuges zwar Neukölln erreicht, doch das Ende steckte noch immer auf der Oranienstraße fest. Dadurch zerfiel der Demonstrationszug in mehrere isolierte Gruppen. Die Liga der Kommunisten schrieb auf X, ihr Block auf der Glogauer Straße komme wegen des Gedränges kaum vorwärts.

Die Polizei beobachtete die Lage aufmerksam, während unklar blieb, ob die Demonstrantinnen und Demonstranten ihr Ziel, den Südstern in Kreuzberg, noch vor Einbruch der Dunkelheit erreichen würden. Die Stimmung wirkte chaotisch, für viele gab es keinen klaren Weg nach vorn.

Trotz der Verzögerungen und des Gedränges gab es keine größeren Zwischenfälle. Die Behörden sorgten mit sichtbarer Präsenz für Sicherheit. Ob der Marsch seine geplante Strecke vollständig zurücklegen würde, blieb bis zum Abend offen.

Quelle