15 April 2026, 06:25

Cyberangriffe auf Elektroautos: Warum Hacker ganze Flotten lahmlegen könnten

Plakat, das einen Steuerbonus von bis zu 7.500 USD für den Kauf eines neuen oder gebrauchten Elektrofahrzeugs ankündigt, mit einem Bild eines Autos.

Cyberangriffe auf Elektroautos: Warum Hacker ganze Flotten lahmlegen könnten

Elektroautos zunehmend durch Cyberangriffe gefährdet – trotz Fortschritten bei der Sicherheit

Trotz jüngster Verbesserungen im Bereich der IT-Sicherheit sind Elektrofahrzeuge (E-Autos) zunehmend durch Cyberangriffe bedroht. Ein aktueller Bericht zeigt, wie Hacker schwache Software-Schnittstellen ausnutzen könnten, um Batterien zu entladen oder ganze Fahrzeugflotten lahmzulegen. Experten warnen, dass selbst grundlegende Programmierfehler einige Modelle anfällig für Fernsabotage machen.

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Forscher entdeckten, dass Angreifer Funktionen wie die Heizung auf Höchstleistung bei tausenden E-Autos gleichzeitig aus der Ferne aktivieren könnten. Durch die Attacke auf eine unsichere Programmierschnittstelle (API) ließe sich der Akku vollständig entleeren. Bei einigen Systemen reichte bereits die Fahrzeug-Identifikationsnummer als Zugang – oft ohne weitere Authentifizierung.

Vernetzte Technologie erhöht die Sicherheit – doch auch die Risiken Zwar hat die vernetzte Fahrzeugtechnik das Fahren insgesamt sicherer gemacht: Assistenzsysteme haben das Unfallrisiko deutlich verringert. Christoph Krauss, Sicherheitsexperte, betont, dass der Rückgang der Crash-Zahlen die wachsende Cyberbedrohung überwiegt.

Doch trotz strengerer Vorschriften und höherer Sicherheitsstandards bleiben Schwachstellen bestehen. Krauss spricht von "Anfängerfehlern" in der Softwareentwicklung, die viele Angriffsflächen bieten. Zwar habe die Branche in den letzten 15 Jahren die IT-Abwehr deutlich verbessert, doch besonders bei Elektroautos entstehen durch vernetzte Systeme neue Einfallstore für Kriminelle.

Grundlegende Fehler machen E-Autos verwundbar Der Bericht unterstreicht ein anhaltendes Risiko: Cyberkriminelle können nach wie vor schwache Schnittstellen ausnutzen, um ganze Baureihen zu stören. Zwar gibt es heute klarere Sicherheitsvorgaben, doch Experten betonen, dass einfache Programmierfehler E-Autos weiterhin angreifbar machen. Die Hersteller müssten diese Lücken schließen, um großflächige Angriffe auf vernetzte Fahrzeuge zu verhindern.

Quelle