Deutschlandticket erreicht Rekord: 14,6 Millionen Nutzer trotz Preissprung auf 63 Euro
Nina BauerDeutschlandticket erreicht Rekord: 14,6 Millionen Nutzer trotz Preissprung auf 63 Euro
Deutschlands 49-Euro-Ticket verzeichnet stetigen Zulauf
Seit seiner Einführung im Mai 2023 verzeichnet das Deutschlandticket ein kontinuierliches Wachstum. Das Pauschalticket für den Nah- und Regionalverkehr zählt mittlerweile rund 14,6 Millionen Abonnenten – ein Anstieg von 11 Millionen zu Beginn des Jahres 2024. Doch die steigenden Kosten und Forderungen nach einem Stopp der jüngsten Preiserhöhung haben eine neue Debatte ausgelöst.
Ursprünglich für 49 Euro pro Monat erhältlich, ermöglichte das Ticket unbegrenzte Fahrten in Bussen und Bahnen des Nahverkehrs. Anfang 2024 stieg der Preis auf 58 Euro, im Januar 2025 dann auf 63 Euro. Die Kosten für 2027 werden indexbasiert festgelegt, die Bekanntgabe steht für September an.
Trotz der Preiserhöhungen wuchs die Zahl der Abonnenten stetig: Anfang 2024 nutzten etwa 11 Millionen Menschen das Ticket, ein Jahr später waren es bereits 13,5 Millionen – heute sind es 14,6 Millionen.
Studien zeigen, dass fast die Hälfte der aktuellen Nutzer zuvor nur gelegentlich öffentliche Verkehrsmittel in Anspruch nahm. Lediglich 5 Prozent der Abonnenten hatten vor Einführung des Tickets noch nie Bus oder Bahn genutzt.
Nun fordern einige Verkehrsminister der Länder, den Preis vorerst bei 63 Euro zu belassen und auf weitere Erhöhungen zu verzichten.
Trotz der gestiegenen Kosten bleibt das Deutschlandticket für Millionen attraktiv. Mit 14,6 Millionen aktiven Nutzern ist es nach wie vor eine beliebte Wahl – sowohl für Vielfahrer als auch für Gelegenheitsnutzer. Die nächste Preisanpassung wird im September nach einer indexbasierten Prüfung bekannt gegeben.






