FC Bayern zeigt mit "Rot gegen Rassismus" echten Einsatz gegen Diskriminierung
Paul WagnerFC Bayern zeigt mit "Rot gegen Rassismus" echten Einsatz gegen Diskriminierung
FC Bayern München bezieht während der Internationalen Wochen gegen Rassismus klar Position – und setzt dabei auf mehr als nur symbolische Gesten. Vom 16. bis 29. März zeigt der Verein, wie nachhaltiges Engagement gegen Diskriminierung aussehen kann. Präsident Herbert Hainer betont, dass es vor allem auf kontinuierlichen Dialog und konkrete Maßnahmen ankommt, um Rassismus und Ausgrenzung wirksam zu bekämpfen.
Mit der Kampagne "Rot gegen Rassismus" setzt der FC Bayern auf langfristige Veränderungen statt auf kurzfristige Aufmerksamkeit. Regelmäßige Treffen und ganzjährige Projekte halten das Thema ständig präsent. Hainer ist überzeugt: Der Sport muss eine Vorreiterrolle im Kampf gegen Rassismus und Ausgrenzung einnehmen.
Zudem arbeitet der Verein mit der Israelitischen Kultusgemeinde zusammen und veranstaltet an diesem Wochenende eine besondere Gedenkveranstaltung. Im Mittelpunkt stehen Gespräche mit Überlebenden des Holocaust – ein Zeichen für das Engagement des Clubs in Sachen Bildung und Erinnerungskultur. Hainers Haltung deckt sich dabei mit der von Vincent Kompany, dessen jüngste Rede zu Rassismus – ausgelöst durch einen Vorfall mit Vinícius Jr. – bei ihm starken Eindruck hinterlassen hat.
Der FC Bayern ist überzeugt: Nur durch die Vermittlung von Werten und eine klare Haltung lassen sich Barrieren abbauen. Der Ansatz kombiniert öffentliche Kampagnen mit hinter den Kulissen geleisteter Arbeit, um die Botschaft lebendig zu halten. Die Teilnahme an den Internationalen Wochen gegen Rassismus unterstreicht das langfristige Bekenntnis des Vereins. Durch Partnerschaften, Bildungsarbeit und offenen Austausch will der Club Verständnis fördern und Diskriminierung entgegenwirken. Die Initiativen spiegeln ein größeres Ziel wider: den Fußball – und die Gesellschaft – inklusiver zu gestalten.






