FC St. Hubert hört nach 37 Jahren auf – doch sein Erbe lebt weiter
Claudia HoffmannFC St. Hubert hört nach 37 Jahren auf – doch sein Erbe lebt weiter
FC St. Hubert stellt nach fast 37 Jahren den Spielbetrieb ein
Der 1989 gegründete Verein FC St. Hubert beendet nach nahezu 37 Jahren seine erfolgreiche Geschichte. Bekannt wurde der Club vor allem durch seine Erfolge im Mädchen- und Frauenfußball sowie sein starkes Gemeinschaftsgefühl. Sein Vermächtnis lebt weiter – etwa durch das Traditionsturnier Young Masters, das unter neuem Namen fortgeführt wird.
Besondere Anerkennung erlangte der Verein durch sein soziales Engagement. Projekte wie der UNICEF-Kicker oder das Young Masters-Grundschulturnier unterstrichen die Verbundenheit mit der Region. Für diese Initiativen erhielt der Club zahlreiche Auszeichnungen und Einladungen zu renommierten Veranstaltungen, darunter Besuche im Schloss Bellevue.
Vom 3. bis 5. Juli findet die 40. Auflage der Young Masters statt. Rund 100 Mannschaften von 16 ortsansässigen Grundschulen treten gegeneinander an. Ein buntes Rahmenprogramm mit Spielmobil, Ballonkunst, kulinarischen Angeboten, Erfrischungen und einer kostenlosen Wasserstation rundet die Veranstaltung ab. Die Einnahmen aus der Vereinsgaststätte sowie Klassen-Spenden kommen dem Stups Kinderzentrum Krefeld zugute.
Die Mannschaften des FC St. Hubert haben inzwischen beim VfL Tönisberg eine neue sportliche Heimat gefunden. Damit können die Spielerinnen und Spieler ihren Fußballweg gemeinsam fortsetzen. Der Geist und das Erbe des Vereins bleiben durch laufende Projekte und das umbenannte Turnier lebendig.
Der FC St. Hubert war mehr als ein Fußballverein – er diente Generationen als Begegnungsstätte. Werte wie Zusammenhalt, Fairness und Gemeinschaft prägten den Club und hinterlassen eine nachhaltige Wirkung. Seine sportlichen und sozialen Erfolge werden den lokalen Fußball und gemeinnützige Projekte auch künftig inspirieren.






