FDP wirft SWR Voreingenommenheit vor – AfD statt Liberaler eingeladen
Paul WagnerFDP wirft SWR Voreingenommenheit vor – AfD statt Liberaler eingeladen
Ein Streit zwischen der FDP Baden-Württemberg und dem Südwestrundfunk (SWR) ist entbrannt. Der Konflikt eskalierte, nachdem ein SWR-Mitarbeiter die FDP von einem Videodreh ausgeschlossen hatte, während die AfD eingeladen wurde. Die FDP-Führung fordert nun eine Entschuldigung und eine Richtigstellung.
Die Vorfälle lösten scharfe Kritik der Partei aus, die dem Sender Vorwürfe wegen Voreingenommenheit und Inkompetenz macht.
Am 12. Februar hatte ein SWR-Mitarbeiter einen Videodreh organisiert, zu dem die FDP nicht eingeladen wurde. Stattdessen erhielt die AfD eine Einladung. Der Mitarbeiter räumte den Fehler später ein und begründete dies mit Verwirrung über die Größe der FDP-Fraktion im Landtag.
Der FDP-Wohnungsexperte Friedrich Haag wies darauf hin, dass die Fraktion seiner Partei im Landtag tatsächlich größer sei als die der AfD. Dennoch weigerte sich der SWR-Vertreter zunächst, den Fehler anzuerkennen.
Der FDP-Landesvorsitzende Hans-Ulrich Rülke verurteilte den Vorfall als Folge von "Unwissenheit, Inkompetenz und Voreingenommenheit". Er fordert nun eine "sofortige Richtigstellung" und hat alle Mitglieder des Landesverbands aufgefordert, formell Beschwerde gegen die Sendung einzureichen.
Bisher liegen keine offiziellen öffentlichen Stellungnahmen oder rechtlichen Schritte der FDP-Fraktion vor. Doch Rülkes deutliche Reaktion deutet darauf hin, dass die Partei bereit ist, die Angelegenheit notfalls weiter zu eskalieren.
Die FDP drängt darauf, dass der SWR eine Richtigstellung veröffentlicht und die Partei in künftigen Sendungen berücksichtigt. Mit formalen Beschwerden der Mitglieder ist zu rechnen. Der Sender hat sich bisher nicht öffentlich zu den Forderungen geäußert.
FDP's Legal Challenge Against SWR Rejected – Court Rules No Right to TV-Triell Inclusion
The FDP's attempt to force inclusion in a key SWR election debate has failed. The Stuttgart Administrative Court ruled on 12 February 2026 that the party has no legal claim to participate in the 24 February 'Triell' event featuring CDU, Greens, and AfD. The FDP immediately announced plans to appeal the decision. The ruling confirms the sender's refusal to expand its format, despite the party's larger parliamentary presence than the AfD.






