Ferrari bei Raserei auf der A96 komplett zerstört – zwei Schwerverletzte nach Hochgeschwindigkeits-Crash
Lea HerrmannFerrari bei Raserei auf der A96 komplett zerstört – zwei Schwerverletzte nach Hochgeschwindigkeits-Crash
Schwerer Unfall auf der A96 bei Leutkirch: Ferrari bei Hochgeschwindigkeits-Crash komplett zerstört
Ein spektakulärer Hochgeschwindigkeitsunfall auf der Autobahn A96 in der Nähe von Leutkirch hat am Sonntagabend einen Ferrari vollständig zerstört. Das Fahrzeug, das mit über 200 km/h unterwegs war, kam von der Fahrbahn ab, prallte gegen die Leitplanke und geriet anschließend in Brand. Beide Insassen konnten sich zwar noch vor Ausbruch des Feuers aus dem Wagen retten, erlitten jedoch schwere Verletzungen.
Der Unfall ereignete sich, als der Fahrer in einer Linkskurve die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Der Ferrari, der deutlich über dem Tempolimit unterwegs war, schleuderte gegen die Mittelleitplanke und wurde quer über alle Fahrspuren geschleudert. Schließlich rutschte er in eine Wiese und kam etwa 50 Meter von der Straße entfernt zum Stehen.
Durch den Aufprall fing das Auto sofort Feuer. Die herbeigerufene Feuerwehr traf zwar schnell ein, konnte das Fahrzeug jedoch nicht mehr retten – es brannte vollständig aus und wurde als wirtschaftlicher Totalschaden eingestuft. Der Schaden am Ferrari wird auf rund 120.000 Euro beziffert, während die Reparatur der Leitplanke und eines Zauns etwa 6.000 Euro kosten wird.
Sowohl der Fahrer als auch der Beifahrer konnten das brennende Fahrzeug noch verlassen, bevor die Flammen es vollständig erfassten. Mit schweren Verletzungen wurden sie ins Krankenhaus gebracht. Der betroffene Autobahnabschnitt, der für seine fehlenden Geschwindigkeitsbegrenzungen bekannt ist, verzeichnete in den letzten fünf Jahren bereits zwölf schwere Unfälle in Zusammenhang mit überhöhter Geschwindigkeit – insbesondere auf der Strecke zwischen München und Lindau.
Der Vorfall reiht sich in eine wachsende Liste von Hochgeschwindigkeitsunfällen auf der A96 ein, vor allem in den Abschnitten bei Landsberg am Lech und Memmingen. Die vollständige Zerstörung des Ferraris und die schweren Verletzungen der Insassen unterstreichen einmal mehr die Gefahren extremen Rasens. Die Behörden überwachen weiterhin die besonders gefährdeten Abschnitte der Autobahn.






