Hitzewelle gefährdet Straßen: Verkehrsministerium warnt vor Asphaltschäden und Unfallrisiken
Nina BauerHitzewelle gefährdet Straßen: Verkehrsministerium warnt vor Asphaltschäden und Unfallrisiken
Verkehrsministerium gibt Hinweise für Autofahrer: Extreme Hitze belastet Straßen
Das Bundesverkehrsministerium hat Empfehlungen für Autofahrer herausgegeben, da die anhaltende Hitzewelle die Straßenverhältnisse beeinträchtigt. Auf der Fahrbahnoberfläche können Temperaturen von über 60 Grad Celsius erreicht werden, wodurch der Asphalt aufweicht und Gefahrenstellen entstehen. Die Behörden warnen vor möglichen Verformungen und einem erhöhten Unfallrisiko.
Die hohen Temperaturen schwächen den Bindemittelanteil im Asphalt. Kühlt es nachts nicht ausreichend ab, können sich Spuren, Aufwölbungen oder lose Fahrbahnstücke bilden. Besonders für Motorradfahrer bergen solche Schäden Risiken – etwa durch verformte Oberflächen, Schotter oder herumspritzende Asphaltbrocken.
Das Ministerium rät Fahrern schwerer Fahrzeuge, ihre Routen sorgfältig zu planen. Wo möglich, sollten Fahrten in kühlere Tageszeiten verlegt werden. Zudem wird empfohlen, unnötige Belastungen der Straßen zu vermeiden und auf stark frequentierten Strecken besonders umsichtig zu fahren.
In Brandenburg hat unterdessen die Getreideernte begonnen, was den landwirtschaftlichen Verkehr vor allem in den südlichen Regionen erhöht. Der Landesbauernverband rechnet damit, dass der schwere Verkehr die ohnehin bereits geschwächten Straßen zusätzlich belasten wird.
Ziel der ministeriellen Leitlinien ist es, Schäden an den Straßen und Unfälle während der Hitzewelle zu verringern. Autofahrer sind aufgefordert, besonders aufsichtig zu sein – vor allem auf Strecken mit sichtbaren Schäden. Die Kombination aus Ernteverkehr und hohen Temperaturen wird die Belastbarkeit der Straßen in den kommenden Tagen weiter auf die Probe stellen.
