Kennedy-Magazin George wird nach 25 Jahren zum teuren Kultobjekt
Ein Magazin, das John F. Kennedy Jr. mitgegründet hat, erlebt nach 25 Jahren einen überraschenden Hype
Plötzlich ist das vor 25 Jahren von John F. Kennedy Jr. mitbegründete Magazin George wieder in aller Munde. Der Ansturm auf die Ausgaben folgte auf den Erfolg von Love Story, der bislang meistgesehene Miniserie von FX auf Hulu und Disney+. Sammler stürzen sich nun auf die seltenen Exemplare – und treiben die Preise im Internet in schwindelerregende Höhen.
Schon die erste Ausgabe von George sorgte 1995 für Furore: Das Titelbild zeigte Supermodel Cindy Crawford als George Washington. Im Heft fanden sich Interviews mit politischen Größen wie Elizabeth Dole und George Wallace. Das Magazin wurde schnell zum kulturellen Gesprächsthema, indem es Politik mit Popkultur verband.
Doch jetzt explodiert die Nachfrage nach alten Ausgaben förmlich. Bei einer aktuellen eBay-Auktion wurde für ein einzelnes Exemplar ein Gebot von 5.000 Dollar abgegeben. Auf Amazon verlangen Drittanbieter für einzelne George-Hefte über 800 Dollar. Da die Bestände online knapp sind, steigen die Preise weiter.
Der neue Run auf das Magazin hängt direkt mit Love Story zusammen, der erfolgreichen Serie über JFK Jr. und Carolyn Bessette-Kennedy. Fans schwelgen in 1990er-Jahre-Nostalgie – bei Pinterest verzeichneten Suchanfragen nach "Carolyn Bessette Outfits" einen Anstieg um sagenhafte 12.600 Prozent. Im New Yorker Washington Square Park fand sogar ein spontaner JFK-Jr.-Lookalike-Wettbewerb statt. Und die C.O. Bigelow Apotheke meldet vermehrte Nachfrage nach Schildpatt-Haarbändern – ein klarer Verweis auf Bessette-Kennedys Markenzeichen.
Der plötzliche Wertzuwachs des Magazins spiegelt den kulturellen Einfluss der Serie wider. George ist längst zum begehrten Sammlerstück avanciert – und die Preise werden vorerst hoch bleiben. Für Love Story-Fans ist ein Stück von JFK Jrs. Verlagserbe mittlerweile ein absolutes Muss.






