13 April 2026, 12:16

Landshuts Kliniken starten radikale Neuordnung der medizinischen Versorgung

Kreisförmiges Diagramm mit der Bezeichnung "patientenorientierte Pflege" und vier farbigen Abschnitten, jeweils mit einer spezifischen Pflegedienstleistung beschriftet.

Landshuts Kliniken starten radikale Neuordnung der medizinischen Versorgung

Große Umstrukturierung der medizinischen Versorgung in Landshut nach Gründung der LA-Regio Kliniken

Nach der Gründung der LA-Regio Kliniken läuft in Landshut eine umfassende Neuordnung der medizinischen Versorgung an. Die neue Klinikgruppe, die am 1. Januar 2026 ihren Betrieb aufnahm, bündelt Träger aus Stadt und Landkreis. Die Änderungen sehen eine Zentralisierung wichtiger Fachabteilungen vor, ohne dass es vorerst zu Einschränkungen in der Patientenversorgung kommt.

Ziel der Fusion ist es, die medizinische Versorgung in der Region langfristig zu stärken. Im Rahmen des Konzepts werden die Bereiche Gastroenterologie, Hepatologie und Onkologie am Standort Landshut-Mitte zusammengefasst. Aufgrund von Sanierungsarbeiten werden Patienten die Veränderungen jedoch nicht sofort wahrnehmen.

Bis zum 30. März wird die Gefäßchirurgie nach Landshut-Achdorf verlegt. Trotz des Umzugs bleibt die gefäßmedizinische Expertise in Landshut-Mitte über konsiliarische Angebote weiterhin verfügbar. Der Standort bleibt zudem ein Zentrum für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, die bis April dorthin verlegt werden. Diese Abteilung wird ihre Kapazitäten durch den Einsatz des "Da-Vinci"-Robotersystems erweitern, während alle bestehenden Leistungen erhalten bleiben.

Mittelfristig wird die Kardiologie in Landshut-Achdorf zentralisiert, um die Position des Standorts als Hauptzentrum für Herz- und Gefäßmedizin zu festigen. Gleichzeitig bleiben allgemeinchirurgische Leistungen an beiden Standorten durch gemeinsame Strukturen weiterhin zugänglich.

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Die Neuordnung stellt sicher, dass alle Standorte in Betrieb bleiben und die spezialisierte Versorgung verbessert wird. Die Gefäßchirurgie, robotergestützte Eingriffe und Kardiologie erhalten jeweils eigene Schwerpunkttstandorte. Für Patienten ändert sich kurzfristig nichts – während der Übergangsphase bleiben alle Leistungen in vollem Umfang erhalten.

Quelle