13 April 2026, 16:16

Oberasbach erhöht Grundsteuer B auf 690 Punkte – warum Hausbesitzer jetzt mehr zahlen müssen

Eine belebte Stadtstraße mit Fußgängern auf dem Gehweg, Fahrzeugen auf der Straße und einer Bushaltestelle mit dem Schild "Citi" und einem Mülleimer in der Nähe, vor Häusern, Bäumen und Ampeln.

Oberasbach erhöht Grundsteuer B auf 690 Punkte – warum Hausbesitzer jetzt mehr zahlen müssen

Oberasbach erhöht Grundsteuer B auf 690 Punkte, um Haushalt zu stabilisieren

Um die Finanzen zu konsolidieren, hat Oberasbach den Hebesatz der Grundsteuer B auf 690 Punkte angehoben. Der Schritt folgt auf monatelange Haushaltsverhandlungen und Kürzungen, darunter die Streichung einer geplanten Sanierung der Turnhalle. Die Stadtspitze warnt, dass weitere Verzögerungen wichtige Bauprojekte gefährdet und Förderfristen verpasst hätten.

Die Beratungen zum Haushalt 2026 begannen bereits im Dezember 2025, wobei intensive Diskussionen bis in den Januar und Februar andauerten. Über 20 Beobachter, darunter neu gewählte Mandatsträger, verfolgten die Debatten. Ende Februar lag ein Entwurf vor, doch kurzfristige Kürzungen Mitte März führten zur Abschaffung der geplanten Renovierung der Jahnhalle.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Verwaltung kämpfte damit, den Haushalt ohne externe Hilfe auszugleichen. Da aus München keine Landeshilfen flossen – die Kriterien für eine Unterstützung waren nicht erfüllt –, griff der Stadtrat auf Rücklagen und neue Investitionskredite zurück. Unter Druck genehmigte er die Steuererhöhung, um Projekte wie den Ausbau der Pestalozzi-Schule nicht zu blockieren.

Die Anhebung betrifft alle bebauten und bebaubaren Grundstücke, während landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Flächen ausgenommen bleiben. Die Verantwortlichen betonen, dass die Maßnahme weitere finanzielle Belastungen abwenden und gleichzeitig dringende Bauvorhaben sichern soll.

Die höhere Steuer tritt im Rahmen des Konsolidierungsplans 2026 in Kraft. Grundstückseigentümer müssen nun mehr zahlen, doch der Stadtrat hält den Schritt für unverzichtbar, um Fristen einzuhalten und zentrale Projekte zu finanzieren. Ohne die Erhöhung hätten wichtige Vorhaben auf unbestimmte Zeit verschoben werden müssen.

Quelle