Mainzer Karnevalstrauma: Die Allerscheenste stellt ihre legendären Sitzungen ein

Mainzer Karnevalstrauma: Die Allerscheenste stellt ihre legendären Sitzungen ein
Die Allerscheenste, eine traditionsreiche Mainzer Karnevalsgesellschaft, hat bekannt gegeben, dass sie ihre berühmten Sitzungen ab 2025 einstellen wird. Die Gruppe, die für ihren scharfen Dialekt-Humor und ihre lebhaften Fastnachts-Veranstaltungen bekannt ist, leidet unter einem Mangel an jüngeren Mitgliedern, die bereit sind, auf der Bühne zu stehen. Nach fast vier Jahrzehnten Tradition markiert diese Pause einen bedeutenden Einschnitt für die Karnevalsszene der Stadt.
Gegründet 1986, wurde die Allerscheenste zu einer festen Größe im Mainzer Karneval und veranstaltete ausgelassene Sitzungen im Keller der Augustinerstraße-Kneipe. Ihr Name – eine spielerische Abwandlung von „allerscheenscht“ (auf Dialekt „das Allerschönste“) – und ihr Clown-Symbol spiegelten den respektlosen Geist der Truppe wider. Seit 1996 verleiht sie jährlich den Aller-Allerscheenste-Preis an herausragende Persönlichkeiten des örtlichen Karnevals.
Die Herausforderung der Gesellschaft liegt in ihrer überalterten Mitgliedschaft, deren Durchschnittsalter mittlerweile über 70 Jahre beträgt. Immer weniger junge Leute besuchen die regelmäßigen Treffen, die alle drei Wochen im Augustinerkeller stattfinden, oder melden sich freiwillig für Auftritte. Die Redner traten stets unentgeltlich auf – aus Ehre, nicht für Geld. Diese Tradition, obwohl geschätzt, erschwert die Nachwuchsgewinnung.
Im Januar 2026 übernahm Holger Bartz den Vorsitz der Gesellschaft. Er lobte das Engagement für einen authentischen Kneipenkarneval und die Weigerung, die Teilnahme zu kommerzialisieren. Seine Priorität liegt nun darin, neues Interesse zu wecken und den Platz der Allerscheenste in der festlichen Zukunft von Mainz zu sichern.
Ohne frischen Nachwuchs wird die Allerscheenste 2026 inaktiv bleiben. Die Pause unterstreicht die allgemeinen Schwierigkeiten, basisdemokratische Karnevalstraditionen zu bewahren. Die nächsten Schritte der Gesellschaft hängen davon ab, ob sich jüngere Generationen für die unbezahlten, dialektgeprägten Auftritte begeistern.

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