Mozarts Così fan tutte wird zum realen Beziehungs-Experiment auf der Bühne
Paul WagnerMozarts Così fan tutte wird zum realen Beziehungs-Experiment auf der Bühne
Das Staatstheater Wiesbaden inszeniert Mozarts Così fan tutte in einer kühnen Neuinterpretation für die kommende Spielzeit. Statt einer klassischen Oper wird die Produktion das Werk in ein Echtzeit-Beziehungs-Experiment verwandeln. Zwanzig junge Paare werden auf der Bühne mitwirken, während das Publikum eine aktive Rolle in dem sich entfaltenden Drama übernimmt.
Regisseurin Marie-Ève Signeyrole erfindet die berühmte Oper neu und stellt damit sowohl die Darsteller als auch die Zuschauer vor eine Herausforderung. Die Bühne wird in eine Kunstschule verwandelt, in der das Publikum zu Studierenden in Don Alfonsos Experiment wird. Statt nur zuzuschauen, werden die Besucher in die emotionalen Wirren der Figuren hineingezogen.
Das Theater sucht junge Paare zwischen 18 und 35 Jahren, die teilnehmen möchten. Opernerfahrung ist nicht erforderlich – gefragt sind jedoch Mut und ein guter Humor. Die Aufführung soll das Publikum verunsichern und dazu anregen, über die eigenen Gefühle und Beziehungen nachzudenken.
Die Tickets für die ungewöhnliche Show kosten 10 Euro und sind damit für ein breites Publikum erschwinglich. Die Produktion verspricht ein immersives Erlebnis, bei dem die Grenzen zwischen Bühne und Realität verschwimmen.
Im Mittelpunkt des Experiments stehen 20 Paare, die sich in Echtzeit emotionalen Herausforderungen stellen. Die Zuschauer werden nicht nur Beobachter sein, sondern aktiv in die Handlung eingreifen. Mit diesem Ansatz verwandelt das Staatstheater Così fan tutte in eine lebendige Erforschung von Liebe, Vertrauen und menschlicher Verbindung.






