23 March 2026, 12:17

Ralf Peters geht in Ruhestand – ein Visionär der Schadenbranche verabschiedet sich

Offenes Buch mit dem Titel "Mechanische Institution, zum Vorteil von Meistern, Gesellen und Lehrlingen", wahrscheinlich ein Vorschlag zur Gründung einer mechanischen Institution.

Ralf Peters geht in Ruhestand – ein Visionär der Schadenbranche verabschiedet sich

Ralf Peters, eine angesehene Persönlichkeit in der Automobil- und Schadenmanagementbranche, ging am 31. Mai 2023 nach über 30 Jahren Berufstätigkeit in den Ruhestand. Bekannt für seine Expertise in den Bereichen Kalkulation, Software und Datenübertragung, hinterließ er durch Innovation und Zusammenarbeit bleibende Spuren in der Branche.

Seine Karriere begann Peters als Fachmann in K&L-Werkstätten, wo er sich durch technisches Know-how und Problemlösungskompetenz einen Namen machte. Über die Jahrzehnte entwickelte er sich zu einem zentralen Akteur bei der Gestaltung digitaler Lösungen für die Schadenabwicklung. Seine Arbeit umfasste die Entwicklung bahnbrechender softwarebasierter Kalkulations- und Kommunikationstools, die Arbeitsabläufe für Versicherer und Reparaturwerkstätten deutlich effizienter gestalteten.

2011 gehörte er zu den Mitbegründern der ersten Schadenmeile Deutschlands – einer Initiative, die durch die Vernetzung von Branchenpartnern die Schadenregulierung optimieren sollte. Das Projekt zielte darauf ab, die Effizienz bei der Schadensbewertung und Reparaturkoordination zu steigern. Zudem trieb Peters die Integration der Audatex-Systeme voran und vereinfachte so die Schadenabwicklung für Unternehmen nachhaltig.

Selbst nach seiner Ruhestandsankündigung blieb er der Branche verbunden. Anfang 2023 stellte er noch die Partnerschaft Acoat Selected Intense vor, ein Premium-Servicenetwerk für die Automobilindustrie. Ab September 2023 waren Pläne für eine Teilzeitbeschäftigung in einem Schadenmanagementunternehmen vorgesehen. Während seiner gesamten Laufbahn pflegte er enge Kontakte zu führenden Unternehmen wie Akzo Nobel, Sikkens, DMS-Deutschland und der Global Automotive Service GmbH.

Kollegen erinnerten sich nicht nur an seine fachlichen Leistungen, sondern auch an seine Leidenschaft, sein Engagement und seine Empathie. Seine Fähigkeit, Fachleute aus der Schadenbranche zu vernetzen, machte ihn über drei Jahrzehnte hinweg zu einem geschätzten und gefragten Berater.

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Peters' Ruhestand markierte für viele in der Automobil- und Schadenmanagementbranche das Ende einer Ära. Seine Innovationen in der digitalen Schadenabwicklung und im Netzwerkaufbau setzten Maßstäbe, die die Branche bis heute prägen. Auch wenn er sich aus dem Berufsleben zurückzog, blieb seine fortgesetzte Mitwirkung eine wertvolle Bereicherung für das Fachgebiet.

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