21 April 2026, 02:13

Regierung prüft Streichung der Steuervergünstigung für Handwerkerleistungen im Haushalt

Offenes Buch mit handgeschriebener Schrift auf altem Papier, mit Wasserzeichen, wahrscheinlich ein Dokument aus der Bundesrepublik Deutschland.

Regierung prüft Streichung der Steuervergünstigung für Handwerkerleistungen im Haushalt

Die deutsche Regierungskoalition prüft die Abschaffung einer Steuervergünstigung für Handwerkerleistungen im Haushalt. Derzeit können Haushalte bis zu 1.200 Euro pro Jahr für anfallende Handwerkerkosten erstattet bekommen. Die geplante Änderung hat bereits Gespräche mit Wirtschaftsverbänden ausgelöst, um die möglichen Folgen zu bewerten.

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Aktuell können private Haushalte 20 Prozent der förderfähigen Sanierungskosten von der Einkommensteuer absetzen. Die maximale jährliche Absetzbarkeit liegt bei 6.000 Euro, was eine Steuerersparnis von bis zu 1.200 Euro ermöglicht. Diese Förderung sollte Anreize für Instandhaltung und Modernisierung von Wohneigentum schaffen.

Abgeordnete der Koalition haben bereits Beratungen mit Wirtschaftsverbänden aufgenommen, um die Auswirkungen einer Streichung der Vergünstigung zu analysieren. Führende Mitglieder der CDU/CSU-Bundestagsfraktion geben jedoch an, keine konkreten Pläne zur Abschaffung zu kennen. Auch das Bundesfinanzministerium wollte sich nicht dazu äußern, ob der Steuerbonus tatsächlich in Frage steht.

Der Vorstoß ist Teil einer breiteren Debatte über Anpassungen der Steuerpolitik. Zwar ist noch keine endgültige Entscheidung gefallen, doch deuten die Gespräche darauf hin, dass die Regierung die finanziellen Konsequenzen für Haushalte und Handwerksbetriebe abwägt.

Falls die Steuervergünstigung gestrichen wird, könnten Haushalte bis zu 1.200 Euro jährliche Ersparnis bei Reparaturen verlieren. Wirtschaftsverbände sind nun aufgefordert, Rückmeldung zu geben, wie sich die Änderung auf die Branche auswirken könnte. Das weitere Vorgehen hängt von den internen Koalitionsverhandlungen ab.

Quelle