21 March 2026, 02:15

Sturm "Elli" legt Nordeuropa lahm: Bahn, Flugverkehr und AKW betroffen

Großes blaues und rotes Containerschiff mit gestapelten Containern auf dem Wasser in der Nähe eines Atomkraftwerks mit sichtbarer Kühlturm im Hintergrund unter einem klaren Himmel.

Sturm "Elli" legt Nordeuropa lahm: Bahn, Flugverkehr und AKW betroffen

Sturm "Goretti" – in Deutschland als "Elli" bekannt – sorgt in Nordeuropa für Chaos. Heftiger Schneefall, orkanartige Winde und vereiste Straßen haben den Verkehr lahmgelegt, die Stromversorgung unterbrochen und den öffentlichen Nahverkehr zum Erliegen gebracht. Bahnstrecken, Flughäfen und sogar ein Atomkraftwerk mussten den Betrieb einstellen.

Der Sturm traf zunächst Frankreich, wo rund 380.000 Haushalte ohne Strom waren. Das Kernkraftwerk Flamanville wurde vorübergehend geschlossen; die Belegschaft arbeitete im Homeoffice, und ein Krisenstab wurde aktiviert.

In Deutschland stellte die Deutsche Bahn den Fernverkehr im Norden bis Sonntag komplett ein. Verbindungen zwischen Berlin, Hannover, dem Ruhrgebiet sowie zwischen Hamburg und Frankfurt fielen aus. Auch der Regionalverkehr um Hannover bleibt mindestens bis Freitagmittag ausgesetzt.

Der Luftverkehr ist ebenfalls betroffen: Der Flughafen Birmingham schloss wegen Schneestürmen, während das Kreuzfahrtschiff AIDAnova seine Route änderte, Southampton ausließ und vorzeitig nach Hamburg zurückkehrte. Auf dem Boden wurde das Bundesliga-Spiel zwischen dem FC St. Pauli und RB Leipzig wegen starker Schneefälle abgesagt.

Meteorologe David Menzel relativierte die Heftigkeit des Sturms und bezeichnete ihn als "kein Jahrhundertereignis". Dennoch führen Böen und Glätte in mehreren Ländern zu massiven Behinderungen.

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Die Folgen des Sturms halten an: Tausende sind von Verspätungen im Verkehr und Stromausfällen betroffen. Die Behörden arbeiten an der Wiederherstellung der Infrastruktur, doch die Normalisierung könnte noch Tage dauern. Mit weiteren Updates zu Zug-, Flug- und Energieausfällen ist zu rechnen, sobald sich die Lage entwickelt.

Quelle