20 April 2026, 20:19

Ulm bleibt für zwei weitere Jahre "Fairtrade-Stadt" – ein Zeichen für nachhaltiges Engagement

Eine große Menschenmenge geht eine Straße mit Zelten, Bäumen, Pfählen, Lichtern und einer Statue entlang, im Hintergrund sind Gebäude und ein bewölkter Himmel mit Ballons zu sehen während des Christopher Street Day in Berlin.

Ulm bleibt für zwei weitere Jahre "Fairtrade-Stadt" – ein Zeichen für nachhaltiges Engagement

Ulm darf sich erneut für zwei Jahre "Fairtrade-Stadt" nennen. Die Auszeichnung erhielt die Stadt erstmals 2014 – ihr langjähriges Engagement für fairen Handel wurde nun bestätigt. Lokale Verantwortliche und Aktivist:innen begrüßen die Verlängerung als Zeichen für kontinuierliche Fortschritte.

Die Entscheidung, Ulms Status als Fairtrade-Stadt zu verlängern, ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit. Seit 2014 hat die Stadt eine breite Unterstützung unter Unternehmen, Schulen und Bürgerinitiativen aufgebaut. Oberbürgermeister Martin Ansbacher lobte den Erfolg als "Quelle des Stolzes für die Region".

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

In Ulm geht fairer Handel über politische Beschlüsse hinaus: Kampagnen wie die Fashion Revolution Ulm/Neu-Ulm schaffen Bewusstsein für das Thema. Die Initiative, Teil der größeren Fairtrade-Town-Ulm-Bewegung, vereint Organisator:innen aus lokalen Einrichtungen. Ihre Veranstaltungen setzen sich für nachhaltige Mode ein – mit Forderungen nach Transparenz und fairen Bedingungen in der Kleidungsproduktion.

Das vollständige Programm der Fashion Revolution Ulm/Neu-Ulm ist nun online abrufbar. Geplant sind Vorträge, Workshops und Ausstellungen, die ethischen Konsum fördern sollen. Die Veranstalter:innen hoffen, damit noch mehr Bürger:innen für faire Handelspraktiken zu begeistern.

Die erneute Auszeichnung festigt Ulms Rolle als Vorreiter im fairen Handel in Deutschland. Mit laufenden Kampagnen und bürgerschaftlichem Engagement erweitert die Stadt ihre Initiativen für ethischen Handel weiter. In den kommenden zwei Jahren sollen zusätzliche Veranstaltungen und Partnerschaften diese Verpflichtung stärken.

Quelle