Union Berlin kämpft mit dezimiertem Kader nach Länderspiel-Nominierungen und Verletzungen
Nina BauerUnion Berlin kämpft mit dezimiertem Kader nach Länderspiel-Nominierungen und Verletzungen
Union Berlins Kader ist durch Länderspiel-Nominierungen und Verletzungen stark ausgedünnt. Nach der Rückkehr in den Trainingsbetrieb diese Woche muss der Club mit deutlich weniger Spielern als üblich auskommen. Mehrere Leistungsträger wurden für die anstehenden Länderspiele ihrer Nationalmannschaften berufen.
Kapitän Christopher Trimmel fehlt derzeit in Österreich, wo er seine Trainerschein-Prüfungen absolviert – eine Lücke in der Führungsebene des Teams.
Torhüter Frederik Rønnow wurde von Dänemark für die WM-Playoffs zurückberufen. Gleichzeitig bleibt Matheo Raab wegen eines Handbruchs weiterhin aus, was die Optionen im Tor weiter einschränkt.
Auch junge Talente des Vereins erhalten internationale Anerkennung: Livan Burcu wird für die türkische U21 auflaufen, während Dmytro Bogdanov der ukrainischen U19 angehört. Rani Khedira erhielt erstmals eine Nominierung für die A-Nationalmannschaft Tunesiens – ein wichtiger Meilenstein in seiner Karriere.
Die deutsche U21 hat sowohl Tom Rothe als auch Aljoscha Kemlein berufen. András Schäfer bestreitet zwei Testspiele für Ungarn, und Derrick Köhn trifft am Montag mit Ghana auf Deutschland.
Durch die zahlreichen Länderspielabstellungen ist der Trainingsbetrieb bei Union Berlin spürbar beeinträchtigt. Der Verein muss sich nun anpassen, um für die bevorstehenden Bundesliga-Partien gerüstet zu sein.
Die Welle der Nominierungen bedeutet, dass Union Berlin kurzfristig auf mehrere Stammspieler verzichten muss. Verletzungen und Trimmels Trainingsverpflichtungen verschärfen die Situation zusätzlich, sodass dem Kader vor den nächsten Spielen nur begrenzte Alternativen bleiben. Der Club hofft auf eine unverletzte Rückkehr seiner Internationalen nach Abschluss ihrer Länderspiel-Einsätze.






