28 April 2026, 04:16

Urteil im Frankfurter Prozess: Sechs Angeklagte wegen homophober Überfälle auf Dating-Apps

Liniengraph, der einen stetigen Anstieg der Selbstidentifikation von Amerikanern als lesbisch, schwul, bisexuell, transgender oder etwas anderes als heterosexuell von 2012 bis 2021 zeigt, aufgeteilt nach Geschlecht und sexueller Orientierung.

Urteil im Frankfurter Prozess: Sechs Angeklagte wegen homophober Überfälle auf Dating-Apps

Vor dem Frankfurter (Oder) Landgericht neigt sich ein Prozess gegen sechs Angeklagte dem Ende entgegen, die beschuldigt werden, schwule Männer über Dating-Apps ins Visier genommen zu haben. Am Dienstag um 9:00 Uhr wird das Urteil verkündet. Ermittler schlossen eine organisierte Struktur oder politische Motive hinter den Taten aus.

Die sechs Angeklagten – drei junge Erwachsene und drei Jugendliche – müssen sich wegen schweren Raubes verantworten. Laut Staatsanwaltschaft erstellten sie gefälschte Profile, um Opfer an abgelegene Orte zu locken. Dort soll die Gruppe die Männer dann überfallen, beraubt und misshandelt haben.

Den Angeklagten wird zudem vorgeworfen, ihre Angriffe systematisch aufgezeichnet zu haben. Wegen des jungen Alters der meisten Beteiligten fand der Großteil der Verhandlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Nur die Urteilsverkündung erfolgt in einer öffentlichen Sitzung.

Die Entscheidung des Gerichts wird Klarheit in einen Fall bringen, der großes Aufsehen erregt hat. Das für Dienstagmorgen erwartete Urteil wird über die rechtlichen Konsequenzen für die sechs Beschuldigten entscheiden. Weitere Details werden erst mit Beginn der öffentlichen Sitzung bekannt gegeben.

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