Vandalen verwüsten Karlsruher Zoo: Pinguine und Eisbären in Müllbergen
Nina BauerMüll in Tiergehegen: Tiere müssen überwacht werden - Vandalen verwüsten Karlsruher Zoo: Pinguine und Eisbären in Müllbergen
Zoo Karlsruhe Opfer sinnloser Vandalenakte
Unbekannte Täter haben den Karlsruher Zoo in einer nächtlichen Aktion schwer beschädigt. Die Eindringlinge drangen nachts in das Gelände ein und vermüllten Tiergehege mit Abfall. Am nächsten Morgen entdeckten Mitarbeiter die Verwüstung – die Zooleitung zeigt sich erschüttert und empört.
Die Vandalen hatten es besonders auf Wasserbecken abgesehen: Plastikflaschen, Einwegbesteck und zerrissene Schilder landeten in den Gehegen der Humboldt-Pinguine, Seelöwen, Robben und Eisbären. Im Affenhaus verschmierten die Täter Wände mit Eiscreme, während Holzbesteck auf dem Boden verstreut lag.
Zoo-Sprecher Timo Deible bezeichnete den Vorfall als "zief erschütternd". Zwar wirken alle Tiere derzeit gesund, doch ihr Verhalten wird genau beobachtet. Manche Arten zeigen Stress nicht offen – mögliche Langzeitfolgen lassen sich daher nur schwer einschätzen.
Die Polizei ermittelt, gibt jedoch zu, keine Spur zu den Tätern zu haben. Noch ist unklar, wie die Eindringlinge auf das Zoogelände gelangten.
Mitarbeiter sind nun damit beschäftigt, die Schäden zu beseitigen und die Gehege wiederherzustellen. Gleichzeitig bleibt das Team wachsam, um mögliche Spätfolgen bei den Tieren zu erkennen. Die Fahndung nach den Verantwortlichen läuft unterdessen weiter.