2025: Wie Deutschland an Vertreibung, Charta und Donauschwaben erinnert
2025: Wie Deutschland an Vertreibung, Charta und Donauschwaben erinnert
Das Jahr 2025 markierte mehrere bedeutende Jubiläen für die deutschen Volksgruppen und die Nachkriegsgeschichte. Zu den zentralen Meilensteinen zählten das 75-jährige Bestehen der Charta der deutschen Heimatvertriebenen sowie das Ende des Zweiten Weltkriegs. Zudem wurde das kulturelle Erbe der Donauschwaben und ihre Verbindung zu Baden-Württemberg gewürdigt.
Am 14. September 2025 veranstaltete der Landesverband des Bundes der Vertriebenen (BdV) den Tag der Heimat, bei dem Thomas Strobl, der Landesbeauftragte für Vertriebene und Spätaussiedler in Baden-Württemberg, über die Bedeutung der Charta sprach. Das 1950 verabschiedete Dokument lehnte Rache ab und rief zu einem friedlichen, vereinten Europa auf.
Ebenfalls begangen wurde der 75. Jahrestag der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands im Mai 1945, die zwar das NS-Regime beendete, zugleich aber die Vertreibung von Millionen ethnischer Deutscher aus Ost- und Mitteleuropa auslöste. Baden-Württemberg erinnerte zudem an 70 Jahre Patenschaft für die Donauschwaben, eine nach dem Krieg vertriebene Gemeinschaft. Ein weiterer Höhepunkt war das 75-jährige Jubiläum des Bundes der Donauschwaben, der 1950 gegründet wurde, um vertriebene Volksdeutsche zu unterstützen. Gleichzeitig feierte das Donauschwäbische Zentralmuseum in Ulm sein 25-jähriges Bestehen – es war im Jahr 2000 eröffnet worden, um das kulturelle Erbe der Gemeinschaft zu bewahren.
Strobl betonte die Notwendigkeit, jüngere Generationen über digitale Medien einzubinden. Nur so ließen sich diese Geschichten lebendig halten, grenzüberschreitende Solidarität stärken und eine friedliche Zukunft Europas sichern, so seine Überzeugung.
Die Jubiläen des Jahres 2025 unterstrichen die anhaltende Prägung durch die Nachkriegsvertreibungen und die Bemühungen, das kulturelle Gedächtnis wachzuhalten. Veranstaltungen wie der Tag der Heimat oder Museumsjubiläen hielten diese Geschichte präsent. Gleichzeitig hoben Verantwortliche die Rolle der Bildung für ein langfristiges Verständnis über Grenzen hinweg hervor.
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