Boris Palmer bleibt beim N-Wort – trotz Austritt aus den Grünen und anhaltender Kritik

Palmer wird weiterhin das 'N-Wort' verwenden - Boris Palmer bleibt beim N-Wort – trotz Austritt aus den Grünen und anhaltender Kritik
Boris Palmer, der Oberbürgermeister von Tübingen, steht seit Langem in der Kritik, weil er in öffentlichen Diskussionen das N-Wort verwendet. Seine Haltung in dieser Frage führte schließlich 2023 zu seinem Austritt aus der Partei Bündnis 90/Die Grünen. Trotz massiver Rückschläge verteidigt er weiterhin seine Position und argumentiert, dass der Kontext entscheide, ob das Wort verletzend wirke.
Palmer war ursprünglich als Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen bekannt geworden, bevor er sich der parteilosen Politik zuwandte. Seine umstrittenen Äußerungen hielten ihn auch nach seiner Wiederwahl 2022 – diesmal als unabhängiger Kandidat – in den Schlagzeilen.
Der Streit begann 2021, als Palmer das N-Wort in einem Facebook-Beitrag verwendete. Der Vorfall löste eine interne Untersuchung der Grünen aus, die mit disziplinarischen Maßnahmen gegen ihn endete. Später räumte er ein, dass es ein Fehler gewesen sei, den Eindruck zu erwecken, den Holocaust zu verharmlosen.
2022 sicherte sich Palmer trotz des Skandals eine weitere Amtszeit als Tübinger Oberbürgermeister – diesmal ohne Parteirücken. Doch an seiner Weigerung, auf das Wort zu verzichten, hielt er fest. Er verglich dessen Gebrauch mit der Verwendung des „H-Worts“ (Hitler) und behauptete, beide könnten je nach Situation akzeptabel sein.
2023, nach einer weiteren öffentlichen Debatte, in der er das N-Wort erneut verwendete, erklärte Palmer, die anhaltende Kritik nicht länger ertragen zu können. Er verließ die Grünen vollständig und bekräftigte seine Überzeugung, dass Worte allein weder Schuld erzeugen noch Schaden anrichten könnten. Sein Argument stützt sich auf den Kontext – die Bedeutung, nicht das Wort selbst, bestimme, ob etwas beleidigend sei.
Palmers wiederholter Gebrauch des Begriffs hat weitreichende Verurteilung ausgelöst. Dennoch bleibt er bei seiner Ansicht, dass öffentliche Empörung über Sprache oft fehlplatziert sei.
Sein Austritt aus den Grünen markiert das vorläufige Ende eines langjährigen Streits über seine Wortwahl. Als parteiloser Oberbürgermeister verteidigt er weiterhin sein Recht, umstrittene Begriffe zu verwenden. Die Folgen haben die politische Landschaft Tübingen gespalten – und die Debatte zeigt keine Anzeichen einer Beruhigung.

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