Boris Palmer bricht mit den Grünen – doch die Tür bleibt einen Spalt offen

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Eine Gruppe von Menschen, die unter weißen Zeltplanen stehen und diskutieren, mit blauen Blumen im Vordergrund und Bäumen im Hintergrund.

Boris Palmer bricht mit den Grünen – doch die Tür bleibt einen Spalt offen

Der ehemalige Grünen-Politiker Boris Palmer hat offen über seinen Austritt aus der politischen Partei und die anhaltenden Kontroversen um seine Person gesprochen. Sein Rückzug folgte nach disziplinarischen Maßnahmen wegen angeblich rassistischer Äußerungen, darunter die Verwendung des sogenannten „N-Worts“. Palmer behauptet nun, außerhalb der Partei freier sprechen zu können, schließt eine mögliche Rückkehr aber nicht aus.

Den Austritt aus den Grünen bezeichnete er als die schwerste Entscheidung seines Lebens. Zuvor war er wegen des Vorwurfs rassistischer Sprache suspendiert worden, insbesondere wegen des wiederholten Gebrauchs des „N-Worts“. Dennoch argumentiert er, dass das Verbot einzelner Wörter unnötig sei und Wähler in die Arme extremistischer Gruppen treibe.

Seit seinem Ausscheiden muss er sich nicht mehr mit internen Parteikonflikten auseinandersetzen. Er besteht darauf, dass eine moralisierende Sprachpolitik die Menschen nur verprelle und das umstrittene Wort nicht schlimmer sei als andere beleidigende Begriffe. Gleichzeitig ist er jedoch überzeugt, dass ökologische Anliegen am besten von innerhalb der Grünen vorangetrieben werden können. Seine Kritik gilt zudem der veränderten Ausrichtung der Partei: Palmer wirft den Grünen vor, Gender- und Identitätspolitik über ökologische Themen zu stellen – ein Wandel, den er als kontraproduktiv bezeichnet. Er warnt, dass sinkende Umfragewerte und die begrenzte Regierungsbeteiligung die Kernaufgaben der Partei schwächen könnten. Verantwortliche für diese Prioritätenverschiebung nennt er nicht. Trotz seiner scharfen Worte lässt Palmer eine Versöhnung offen: Sollte sich die Gelegenheit ergeben, würde er über eine Rückkehr in die Partei nachdenken, die er einst mitgeprägt hat.

Palmers Austritt erfolgte nach disziplinarischen Schritten, doch er äußert sich weiterhin deutlich zu Parteipolitik und Sprachdebatten. Seine Haltung zu umstrittenen Begriffen und der Ausrichtung der Grünen deutet auf anhaltende Spannungen hin. Ob eine Rückkehr möglich wird, hängt davon ab, wie die Partei auf seine Kritik und Bedingungen reagiert.

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