Bundesregierung plant Rückführungszentren für gescheiterte Abschiebungen nach Eritrea
Bundesregierung plant Rückführungszentren für gescheiterte Abschiebungen nach Eritrea
Deutschland sucht nach neuen Wegen, um abgelehnte Asylbewerber nach Eritrea abzuschieben – trotz anhaltender Widerstandshaltung des afrikanischen Landes. Die Bundesregierung bestätigte, dass sie mit Drittstaaten über die Einrichtung von Rückführungszentren außerhalb der EU verhandelt. Diese Maßnahmen folgen auf wiederholte Schwierigkeiten bei der Rückführung von Personen nach Eritrea, das sich weigert, bei Zwangsabschiebungen zu kooperieren.
Eritrea blockiert seit Langem Abschiebungen, indem es darauf besteht, Reisedokumente nur dann auszustellen, wenn die Ausreise als freiwillig deklariert wird. Diese Praxis führte im Januar 2024 zu einem Fall, in dem ein Mann zwar aus Deutschland ausgewiesen wurde, aber nicht nach Eritrea zurückgeschickt werden konnte. Seither haben deutsche Behörden ausgeschlossen, Ersatzpässe für eritreische Staatsbürger zwangsweise auszustellen – was die Möglichkeiten für direkte Abschiebungen weiter einschränkt.
Bundesinnenministerin Nancy Faeser lotet nun die Schaffung sogenannter "Rückkehr-Drehscheiben" in Ländern außerhalb der EU aus. In diesen Zentren sollten abgelehnte Asylbewerber vorübergehend untergebracht werden, deren Herkunftsländer sich weigern, sie zurückzunehmen. Verhandlungen mit nicht näher genannten Drittstaaten laufen bereits, wobei Afrika als mögliche Region für solche Einrichtungen im Gespräch ist. Die Pläne sind Teil der umfassenden GEAS-Reform, die bis 2026 umgesetzt werden soll. Deutschland stimmt sich dabei mit anderen EU-Mitgliedstaaten ab. Zwar wurden noch keine konkreten Partnerländer genannt, doch betonen Beamte, dass die Gespräche fortgeführt werden. Ziel ist es, eine praktikable Lösung für Fälle zu finden, in denen eine Abschiebung aufgrund mangelnder Kooperation des Herkunftslandes unmöglich ist.
Die geplanten Rückführungszentren würden einen Kurswechsel in der deutschen Praxis bei der Bearbeitung abgelehnter Asylanträge bedeuten. Sollte das Vorhaben gelingen, könnte es eine Alternative für Fälle bieten, in denen Abschiebungen durch unkooperative Regierungen blockiert werden. Die Bundesregierung setzt weiterhin auf rechtliche und diplomatische Wege, um das Problem bis zum Stichtag der GEAS-Reform 2026 zu lösen.
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