29 March 2026, 14:17

Jannik Balint will Halles Mitte-Nord zur Linken-Hochburg machen – mit Gehaltsverzicht

Schwarz-weißes Bild einer Gruppe, die mit Fahnen und Spruchbändern die Straße entlang marschiert, mit einem Laternenmast links und einer Tafel mit "Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei in Berlin" rechts.

Jannik Balint will Halles Mitte-Nord zur Linken-Hochburg machen – mit Gehaltsverzicht

Jannik Balint, Direktkandidat der Linken im Halleschen Stadtteil Mitte-Nord, hat im Vorfeld der Bundestagswahl eine ehrgeizige Kampagne gestartet. Er ist überzeugt, dass der Bezirk zu einer seltenen Hochburg der linken Politik werden und die Rechte überflügeln könnte. Besonders Aufmerksamkeit erregt sein Versprechen, sein Gehalt als Abgeordneter auf das deutsche Durchschnittseinkommen zu begrenzen.

Erst kürzlich führte Balint einen Aktionstag an, bei dem er an 800 Türen im Stadtteil klopfte. Seine Bemühungen knüpfen an den knappen Sieg der Linken über die AfD bei der Bundestagswahl 2025 an – ein Zeichen für wachsende Zustimmung in der Region.

Scharf kritisiert er die regierende CDU, der er vorwirft, die Anliegen der lokalen Bevölkerung zu vernachlässigen. Zu seinen zentralen Themen zählen Niedriglöhne, unzureichende Renten, marode Schulen und steigende Pflegekosten. Balint argumentiert, dass diese Missstände einen politischen Kurswechsel erfordern.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Für den Fall seiner Wahl in den Landtag hat er zugesagt, sein Gehalt auf 2.750 Euro zu deckeln – ein Betrag, der dem deutschen Durchschnittseinkommen entspricht. Alles, was darüber hinausgeht, soll in soziale Projekte im Stadtteil fließen. Die CDU stellt derzeit mit 56 Sitzen die stärkste Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt und konnte seit der letzten Wahl 14 Mandate hinzugewinnen. Bei der Landtagswahl im März 2026 sicherte sie sich zudem 56 von 70 Direktmandaten.

Balint wirbt nun um die Stimmen der Wähler und wirbt für seinen Plan des Wandels. Er betont, dass der Bezirk vorangehen könne, indem er rechtsextremen Strömungen eine Absage erteilt und für gerechtere Politik kämpft.

Die Kampagne der Linken in Halle Mitte-Nord gewinnt an Fahrt, wobei Balints Gehaltsverzicht und sein Fokus auf lokale Themen ihn von anderen abheben. Sein Appell, gegen die Bilanz der CDU geschlossen aufzutreten, fällt in eine Phase, in der sich der Bezirk auf die Bundestagswahl vorbereitet. Das Ergebnis könnte zeigen, ob linke Politik die Machtverhältnisse in der Region neu ordnen kann.

Quelle