02 April 2026, 14:15

Sabotage legt Berlins Südwesten lahm: 31.000 Haushalte noch ohne Strom

Apotheken-Filiale mit "The Generics Pharmacy"-Schilder, umgeben von Gebäuden, Strommasten, Werbetafeln, Pflanzen, Fahrzeugen und einem klaren Himmel.

Sabotage legt Berlins Südwesten lahm: 31.000 Haushalte noch ohne Strom

Zehntausende Haushalte und Unternehmen im Südwesten Berlins sind weiterhin ohne Strom, nachdem ein Anschlag auf das Stromnetz der Stadt verübt wurde. Der großflächige Stromausfall begann in den frühen Stunden des Samstags, als eine wichtige Kabelbrücke über den Teltowkanal zerstört wurde – ganze Stadtteile lagen daraufhin im Dunkeln. Die Behörden warnen, dass die Reparaturarbeiten bis Donnerstag andauern könnten, wodurch Apotheken und andere lebenswichtige Dienstleister gezwungen sind, sich kurzfristig anzupassen.

Der Ausfall trat gegen Morgengrauen am Samstag auf und betraf 45.000 Haushalte sowie 2.200 Unternehmen in Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde. Bis Sonntag konnten durch Teilreparaturen 14.000 Haushalte und 500 Betriebe wieder ans Netz angeschlossen werden, doch 31.000 Wohnungen und 1.700 Firmen harren weiterhin ohne Strom aus. Ermittler bestätigten, dass der Anschlag von linksextremistischen Tätern verübt wurde, die gezielt das Kraftwerk in Lichterfelde attackierten.

Apotheken in den betroffenen Gebieten müssen gemäß dem deutschen Apothekengesetz ihren Betrieb aufrechterhalten, um die Versorgung mit Medikamenten trotz Stromausfall zu gewährleisten. Zwar gibt es keine gesetzliche Pflicht zu Notstromaggregaten, doch längere Unterbrechungen bergen das Risiko, dass temperaturempfindliche Arzneimittel verderben und finanzielle Belastungen entstehen. Sollte der Betrieb einer Apotheke schwerwiegend beeinträchtigt werden, muss die Leitung unverzüglich das Landesamt für Gesundheit und Soziales informieren.

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Die Bundeswehr unterstützt mittlerweile bei Logistik, Transport und dem Betrieb von Notstromaggregaten. Ihr Einsatz soll die Belastung für kritische Infrastruktur – insbesondere Apotheken als zentrale Säule der Gesundheitsversorgung – verringern. Dennoch bleibt ungewiss, wann die Stromversorgung vollständig wiederhergestellt sein wird; Beamte warnen, dass einige Gebiete noch tagelang ohne Elektrizität auskommen müssen.

Der Blackout zwingt Apotheken dazu, sich mit Notfallmaßnahmen über Wasser zu halten, um die Arzneimittelversorgung sicherzustellen. Da die Reparaturen möglicherweise bis Donnerstag dauern, müssen sich Anwohner und Unternehmen auf anhaltende Einschränkungen einstellen. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin genau und priorisieren die Aufrechterhaltung essenzieller Dienstleistungen, während die Stadt daran arbeitet, den Normalbetrieb wiederherzustellen.

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