Tarifabschluss im öffentlichen Dienst Baden-Württembergs bringt schrittweise Lohnerhöhungen
Claudia HoffmannTarifabschluss im öffentlichen Dienst Baden-Württembergs bringt schrittweise Lohnerhöhungen
Ein neuer Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst in Baden-Württemberg
Nach wochenlangen Warnstreiks und monatelangen Verhandlungen steht ein neuer Tarifvertrag für Beschäftigte im öffentlichen Dienst Baden-Württembergs. Von der Einigung profitieren über 300.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Land.
Die Gespräche hatten Anfang Dezember nach einer Reihe von Arbeitsniederlegungen begonnen. Gewerkschaften und Arbeitgeber einigten sich schließlich auf eine schrittweise Verbesserung der Bezahlung. Der Abschluss gilt direkt für 110.000 Beschäftigte, weitere 194.000 Beamtinnen und Beamte erhalten indirekt höhere Bezüge.
Die Löhne steigen über einen Zeitraum von 27 Monaten in Stufen – die letzte Erhöhung greift am 31. Januar 2028. Die niedrigsten Einkommensgruppen erhalten mindestens 100 Euro mehr pro Monat, Nachwuchskräfte sogar 150 Euro zusätzlich. Zudem profitieren rund 10.000 Beschäftigte in den sieben psychiatrischen Landeszentren von besseren Gehältern.
Maike Schollenberger, Landesbezirksleiterin der Gewerkschaft Verdi in Baden-Württemberg, begrüßte das Ergebnis. Die Erhöhungen sorgten dafür, dass die Löhne im Einklang mit den kommunalen Tariftrends stünden und eine reale Lohnsteigerung brächten, betonte sie.
Damit endet für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Region eine monatelange Unsicherheit. Die Gehälter werden nun schrittweise bis Anfang 2028 steigen. Der Tarifabschluss sichert bessere Bezüge – sowohl für Angestellte als auch für Beamtinnen und Beamte in ganz Baden-Württemberg.
New Details Emerge on Public Sector Pay Deal's Scope and Cost
New details show the Baden-Württemberg public sector agreement affects 84,000 directly employed workers and 194,000 civil servants. The deal carries 3.6 billion Euro costs for 2026-2028, with phased raises starting April 2026. Legislative changes are planned to extend benefits to civil servants, as outlined in the updated agreement.






