Freiburger Easy Apothecary-Filialen melden Insolvenz nach Pandemie-Folgen an

Freiburger Easy Apothecary-Filialen melden Insolvenz nach Pandemie-Folgen an
Markus Vivell, ein 53-jähriger Apotheker, hat für seine Easy Apothecary-Filialen in Freiburg Insolvenz angemeldet. Die beiden Apotheken – eine am Freiburger Hauptbahnhof und eine weitere, die während der Pandemie eröffnet wurde – sind vorläufig geschlossen. Vivell führt langjährige Altverbindlichkeiten und die wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie als Hauptgründe für den finanziellen Zusammenbruch an.
Die Easy Apothecary-Standorte erzielten einst einen Jahresumsatz von sieben bis acht Millionen Euro. Doch steigende Kosten und die Schuldenlast machten den Betrieb auf Dauer unmöglich. Vivell zeigte sich tief betroffen über die Schließung, hatte er die Apotheken doch viele Jahre lang geführt.
Die Franchise-Zentrale von Easy Apothecary mit Sitz in Düsseldorf unterstützt Vivell nun bei der Suche nach Lösungen. Derzeit laufen Gespräche mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter, um zu klären, ob das Geschäft fortgeführt werden kann oder verkauft werden muss. Vivell gibt sich optimistisch, was eine Wiedereröffnung angeht – dies hängt jedoch von den Verhandlungen mit Großhändlern ab. Berichten zufolge finden Gespräche mit einzelnen Apothekern sowie nicht namentlich genannten Apothekenketten statt. Besonders der Standort in Freiburg birgt großes Potenzial: Dank seiner zentralen Lage, einer treuen Kundschaft und der hohen Nachfrage nach Apothekenleistungen.
Trotz des Rückschlags glaubt Vivell weiterhin an das Easy Apothecary-Konzept selbst und betont, dass nicht das Geschäftsmodell gescheitert sei. Ein Sprecher des Franchise-Unternehmens verwies darauf, dass Insolvenzen oft auf individuelle finanzielle Umstände zurückzuführen seien und nicht auf Schwächen der Geschäftsidee.
Die Zukunft von Vivells Apotheken bleibt ungewiss, während die Verhandlungen andauern. Sollte eine Einigung mit Großhändlern oder Käufern gelingen, könnten die Filialen unter neuen Bedingungen wiedereröffnen. Bis dahin warten Kunden und Mitarbeiter auf weitere Entwicklungen.

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