Ulm wird zum Quantentechnologie-Hub mit 2,5 Millionen Euro Investition

Ulm wird zum Quantentechnologie-Hub mit 2,5 Millionen Euro Investition
Baden-Württemberg investiert 2,5 Millionen Euro in ein neues Quantentechnologie-Projekt mit Sitz in Ulm. Die Initiative MiniVeriQant soll die Stadt zu einem führenden Standort für die industrielle Quantentechnologie-Fertigung machen. Mit Unterstützung durch Landes- und EU-Mittel entsteht eine moderne Infrastruktur für Forschung und Industriekooperationen.
Das MiniVeriQant-Projekt ist am Standort des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Ulm angesiedelt. Ziel ist der Aufbau einer hochmodernen Anlage zur Herstellung und Überprüfung miniaturisierter Quantenysteme. Die neue Ausrüstung umfasst vier Hochtechnologie-Systeme, die präzise Schablonen für Quantenkomponenten fertigen, ultradünne Materialschichten auftragen, Strukturen einbetten und eine verlustfreie Übertragung optischer Signale gewährleisten können.
Die Testanlagen bieten umfassende Qualitätskontrollen – von hochauflösender Elektronenmikroskopie bis hin zu speziellen Systemen für Quanten-Speicher und Kommunikationsverbindungen. Zudem werden Vibrationstests die Haltbarkeit der Komponenten prüfen. Diese Ressourcen stehen regionalen Partnern zur Verfügung, darunter Start-ups, etablierten Unternehmen und akademischen Einrichtungen, die im Bereich Quantencomputing tätig sind.
Die Finanzierung erfolgt über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des EU-Programms STEP. Damit unterstützt das Projekt die übergeordneten Ziele der EU, widerstandsfähige Wertschöpfungsketten in Europa zu stärken und die Abhängigkeit von externen Quellen bei strategischen Technologien zu verringern. Federführend ist das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, das die Investition gemeinsam mit Landes- und EU-Mitteln trägt.
Das MiniVeriQant-Projekt festigt die Position Baden-Württembergs als zentraler Akteur in der Quantentechnologie. Durch die Schaffung eines dedizierten Innovationsökosystems in Baden-Württemberg ergeben sich neue Chancen für Forschungseinrichtungen und Industriepartner. Die moderne Infrastruktur soll weitere Kooperationen in Europa anziehen und die Entwicklung in diesem Bereich beschleunigen.

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