Baden-Württemberg treibt Reformen der EU-MDR voran – doch was bringt das konkret?
Baden-Württemberg treibt Reformen der EU-MDR voran – doch was bringt das konkret?
Baden-Württemberg bleibt ein zentraler Akteur im europäischen Medizintechniksektor und steuerte 2023 rund 4,5 Milliarden Euro zur Bruttowertschöpfung bei, während die Branche über 54.000 Beschäftigte zählte. Kürzlich richtete die Region in Tuttlingen die regularia-Konferenz aus, auf der Branchenführer und Politiker aktuelle Herausforderungen erörterten – darunter die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR) und die Verordnung über In-vitro-Diagnostika (IVDR).
Die regularia fand am 3. März 2026 statt und stand im Zeichen der Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der baden-württembergischen Unternehmen. In Fachvorträgen, Podiumsdiskussionen und einer Ausstellung wurden Themen wie die MDR, das KI-Gesetz und Nachhaltigkeit behandelt. Michael Kleiner, Ministerialdirektor im Wirtschaftsministerium, nutzte die Veranstaltung, um Reformen im Medizintechniksektor voranzutreiben.
Seit ihrer Einführung 2017 stellen MDR und IVDR Unternehmen vor erhebliche Probleme. Als Reaktion reichte das baden-württembergische Wirtschaftsministerium 2021 Verbesserungsvorschläge bei der EU-Kommission ein. Kleiner zeigte sich erleichtert, als diese am 16. Dezember 2025 in einen EU-Reformvorschlag einflossen.
Zudem würdigte er Julia Steckeler, Geschäftsführerin von Medical Mountains, für ihre Vermittlerrolle zwischen Wirtschaft und Politik. Kleiner betonte die Dringlichkeit einer zügigen Umsetzung der Reformen, die er als entscheidend für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Patientensicherheit bezeichnete.
Die regularia unterstrich die anhaltenden Bemühungen, regulatorische Hürden für Medizintechnikfirmen abzubauen. Baden-Württembergs Engagement führte zu geplanten EU-Anpassungen – doch wie sich diese konkret auswirken, bleibt abzuwarten. Die Region bleibt ein Schlüsselfaktor bei der Gestaltung von Politiken, die ihre dynamische Medizintechnikbranche prägen.
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